Forum Compliance & Integrity

- eine Initiative des Zentrums für Wirtschaftsethik

Arbeitsgruppe 1 "Values & Integrity"

Die Arbeitsgruppe 1 „Values & Integrity“ befasst sich mit der Relevanz der Entwicklungen im Bereich internationaler Standards für ein Integrity & Compliance Management aus europäischer Perspektive. Die Leitung der Arbeitsgruppe erfolgt durch Susanna Nezmeskal-Berggötz, Director Diversity & Code of Conduct bei der Deutsche Post AG, und Prof. Dr. habil. Josef Wieland, Vorsitzender des Forum Compliance & Integrity.
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2013

Sitzung vom 02. September 2013, abgehalten bei Daimler AG in Stuttgart-Möhringen und
Sitzung vom 27. Juni 2013, abgehalten bei Bertelsmann SE in Berlin

Kurzzusammenfassung der Diskussion der vergangenen beiden Sitzungen: Compliance & Integrity sowie Social Compliance sind nicht separate Management-, sondern insbesondere integrierte Führungsaufgaben. Sie sollten zentral beim Risk Management angesetzt sein, um neben Compliance- und Länder insbesondere auch Menschenrechtsrisiken erfassen und abarbeiten zu können.Risk Management ist aufgrund seiner Rahmung durch Führungsaufgabe und Corporate Governance, globale transkulturelle Herausforderungen und notwendiger Character Formation ein zentraler Aufgabenbereich auf personaler (Leadership Development, Vorbildfunktion, Kommunikation) organisationaler und institutioneller Ebene (Standards) an Integrity & Leadership Excellence gekoppelt.

Über derzeitige Stärken und Schwächen bestehender Tools zur Erfassung von Menschenrechtsrisiken hielt die Doktorandin Steffi Gentner, Uni Witten-Herdecke/Hochschule Konstanz, einen Vortrag aus ihrem Promotionsprojekt From risk-based due diligence to risk-based transcultural management.

Ziel der Arbeitsgruppe ist, nun einen intersubjektiv nachvollziehbaren und damit operationalisierbaren  Begriff von Leadership Integrity zu entwickeln, ein Nachfolgekonzept zu dem traditionellen, aber in diversen Hinsichten nicht mehr zeitgemäßen "Ehrbaren Kaufmann" sowie ein Guidance Dokument zu entwickeln, das entsprechende Operationalisierungen vorschlägt. 

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2012

Sitzung vom 17. Oktober 2012, abgehalten bei der Fraport AG in Frankfurt a.M.

Die Arbeitsgruppe legte sich auf eine Definition von Integrity und Integrity Management fest. Mit ihrer Definition geht die Arbeitsgruppe, verglichen mit einer rechtlich verstandenen Konzeption von Compliance, von der Notwendigkeit eines Integrity & Compliance Managements aus. Entsprechend verschiedener Änderungen in Richtlinien wie z.B. US Sentencing Guidelines (2008) oder der Vorgaben der Weltbank Group (2010), des UK Bribery Act (2010), verschiebt sich der Schwerpunkt der Anforderungen zunehmend von rechtlich getriebener Compliance zu Integrity. S. hierzu auch den Artikel von Josef Wieland, den Sie hier zum Download finden.

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