10 Punkte für Transparenz

Inititative Transparente ZivilgesellschaftDas DNWE hat die Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft unterzeichnet und berichtet nachfolgend entsprechend dieser Erklärung für das Jahr 2015.

1. Name, Sitz, Anschrift, Gründungsjahr

Name: Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik – EBEN Deutschland e.V.
Sitz: Bayreuther Str. 35, 10789 Berlin
Vereinsregister: VR 32343B (AG Charlottenburg)
Tel: +49 (0)30 / 23627675

E-Mail: info@dnwe.de
Internet: www.dnwe.de

Gründung: 07.05.1993

 

 

2. Vollständige Satzung sowie Angaben zu den Zielen unserer Organisation

Satzung siehe hier

Flyer siehe hier

Über das DNWE siehe hier

 

 

3. Angaben zur Steuerbegünstigung

Wir sind wegen der Förderung von Wissenschaft und Forschung nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamts für Körperschaften I, Berlin, StNr. 27/640/59699 vom 27.11.2015 für den letzten Veranlagungszeitraum 2012/2013/2014 als gemeinnützig anerkannt.

 

 

4. Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger

Vorstand siehe hier
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied: Dr. Frank Simon

Kuratorium siehe hier

Leiter der Regional- und Themenforen
Redaktion der Veröffentlichungen: siehe jeweiliges Impressum

 

 

5. Tätigkeitsbericht

Das DNWE ist seiner Aufgabe, die Rolle der Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft in einer zusammenwachsenden Welt zu stärken, im Jahr 2015 in vielfältiger Weise nachgekommen. Viele der Aktivitäten sind im Internet dokumentiert. Daher beschränken wir uns hier auf die Angabe der entsprechenden Links.

   A. Konferenzen

  1. Business Ethics Summit, Frankfurt, 2.10.2015
    Details siehe hier 
  2. CSR-Kommunikationskongress, Osnabrück, 12. und 13. November 2015
    Details siehe hier 

   B. Tagungen

Herbstakademie:
Details siehe hier  

   C. Mitwirkung in Gremien

  1. Sustainable Development Solutions Network
    Das DNWE war 2014 eines der Gründungsmitglieder des Sustainable Development Solutions Network Germany und arbeitet in dessen Lenkungskreis mit. Sichtbares Zeichen der Verbundenheit war der in Kooperation veranstaltete Business Ethics Summit 2015 am 2. Oktober in Frankfurt. Nähere Informationen zum SDSN Germany finden Sie hier

  2. CSR-Forum der Bundesregierung
    Das DNWE ist Mitglied im CSR-Forum der Bundesregierung, das die Bundesregierung bei der Erarbeitung der CSR-Strategie beraten und unterstützen soll. Insbesondere sollen Hilfestellungen für KMU erarbeitet werden, die sie in die Lage versetzen Liefer- und Produktionsketten sozialverantwortlich zu gestalten. Hierzu wird das Projekt eines „Berliner CSR-Konsens“ verfolgt, an dessen Ausarbeitung Prof. Dr. Wieland, der Vorsitzende des DNWE als Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe maßgeblich beteiligt ist. Informationen zum CSR-Forum der Bundesregierung siehe hier.
    Das Anforderungspapier des BMAS zum Berliner CSR-Konsens ist hier veröffentlicht.

   D. Veröffentlichungen

  1. Forum Wirtschaftsethik online:
    Die Ausgaben des Jahres 2015 sind hier abrufbar.

  2. Forum Wirtschaftsethik Jahresschrift
    Der Erscheinungstermin für die Jahresschrift des Jahres 2015 ist für Mai 2016 geplant.

  3. Stellungnahme zum Konzept des BMJV zur Umsetzung der „CSR“-Richtlinie – Reform des Lageberichts
    Das DNWE wurde vom BMJV um Stellungnahme zum Konzept zur Umsetzung der „CSR“-Richtlinie der EU-Kommission in nationales Recht gebeten. Die Stellungnahme finden Sie hier

   E. Regionale Aktivitäten

Nordrhein-Westfalen

Bewerbung um CSR-Kompetenzzentren:
Das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat Ende 2014 zur Bewerbung um die Errichtung von regionalen CSR-Kompetenzzentren aufgerufen. Fünf solcher Kompetenzzentren sollten mit Hilfe von EFRE-Fördermitteln der EU in 2015 ihren Betrieb aufnehmen. Als einzige Organisation in NRW hat sich das Regionalforum NRW an vier Bewerbungen als strategischer Partner beteiligt und zudem zusammen mit der Hochschule Soest, sneep e.V. und der Mediengruppe macondo Publishin GmbH einen eigenen Antrag für Südwestfalen und das Münsterland auf den Weg gebracht. In diesen drei der fünf ausgewählten CSR-Kompetenzzentren ist das DNWE nun für die nächsten drei Jahre vertreten: IHK Rhein-Sieg / Wirtschaftsförderung Mönchengladbach / Gilde Wirtschaftsförderung Detmold

Berlin

Wirtschaftsethischer Salon:
April 2015: Wirtschaft und Schule, siehe hier
Oktober 2015: Design Thinking: Wohnen in Berlin, siehe hier

Vortrag: Duale Hochschule BW, Berlin

Franken

Impulstag „Zukunft braucht Werte“:
Mit tatkräftiger Unterstützung des Leiters des Regionalforums Franken Prof. Dr. Harald Bolsinger fand im März der Impulstag „Zukunft braucht Werte“ der IHK Mittelfranken statt. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Ethiksalon mit „Zeit für Ethik“:
„Unternehmen integrieren Flüchtlinge? Verantwortung, Herausforderungen und Chancen der Wirtschaft in der aktuellen Flüchtlingssituation“ war das Thema des vierten Ethiksalons im November 2015. Einen Rückblick auf die Diskussionsveranstaltung finden Sie hier.

Netzwerk „Würzburg Wertevoll“
In drei Veranstaltungen und einer Publikation bewegte das Netzwerk CSR-Themen: 17.11.2015, In bewegten Wassern: Mit Werten Veränderung gestalten, 16.06.2015, WerteGeburtstag: Vorstellung des Werteatlas Ausgabe 2, 18.03.2015, Unternehmen in regionaler Verantwortung: Glaubwürdigkeit in der Geschäftspraxis. Nähere Informationen unter www.WerteMetropole.de

 

Rhein/Main

Symposium „Unternehmen Integrität“:
Die Veranstaltungsreihe „Unternehmen Integrität“ ist seit 2007 ein Kooperationsprojekt des DNWE mit PricewaterhouseCoopers AG, Forensic Services, in Frankfurt am Main. In unregelmäßigen Abständen werden aktuelle Forschungsergebnisse, bekannte und weniger bekannte Fälle aus Unternehmensethik und Korruptionsprävention vorgestellt und diskutiert. Im Juli 2015 fand eine weithin beachtete Veranstaltung mit dem Thema: „Neue Sanktionsmechanismen gegen Unternehmen - Bußgeld oder Strafe: Macht das einen Unterschied?“ zum diskutierten Unternehmensstrafrecht statt. Nähere Informationen siehe hier

 

Baden-Württemberg

Webinar Supply Chain:
„Nachhaltigkeitsrisiken im Supply Chain Management: Ursprung und Lösungsansätze" war der Titel eines Webinars im April, das von Dr. Martin C. Schleper, Leiter des vom BMBF geförderten Spitzenclusterprojekt „Sustainable Sourcing Excellence“ am Institute for Supply Chain Management – Procurement and Logistics (ISCM) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, präsentiert wurde.

Bad Boller Wirtschaftsgespräch:
Im Umfeld des Entwicklungspolitischen Unternehmerdialogs der Landesregierung Baden-Württemberg in der Ev. Akademie Bad Boll hat das Fachforum „Unternehmensethik in der Supply Chain“ unter Leitung von Maurizio Gasperi die Gelegenheit zu einem hochkarätig besetzten Fachgespräch mit den anwesenden Vertretern von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft genutzt. Das Thema war: „Nachhaltigkeit in der Lieferkette -Schwerpunkt: Automotive – Elektrotechnik – Maschinenbau“

 

Sachsen

Zittauer Gespräche:
Im Oktober fanden in Zittau die 10. Zittauer Gespräche zur Wirtschafts- und Unternehmensethik statt. Thema der in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden und der VHB Kommission Wissenschaftstheorie und Ethik in der Wirtschaftswissenschaft veranstalteten Tagung war: „Corporate Citizenship –Unternehmung und regionale Entwicklung“. Nähere Informationen siehe hier

 

Internationale Aktivitäten

CSR-Frühstück der Deutsch-Tschechischen Handelskammer in Prag:
Das Vorstandsmitglied des DNWE, Dr. Frank Simon, hat in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer in Prag die Veranstaltungsreihe „CSR-Frühstück“ initiiert und moderiert. Im Jahr 2015 fanden Veranstaltungen bei Rödl & Partner, T-Mobile und BASF statt.

 

 

6. Personalstruktur

Die Arbeit im DNWE wird in erster Linie ehrenamtlich ausgeführt. Neben dem Vorstand und dem Kuratorium sind dies vor allen Dingen die Sprecher der Regional- und Themenforen sowie der Redaktion und die Autoren unserer Informationsmedien Forum Wirtschaftsethik online und Forum Wirtschaftsethik sowie die Unterstützer bei den verschiedenen Tagungen. Insgesamt leisten ca. 50 Personen in unterschiedlicher Form Beiträge für das Netzwerk. Unterstützt wurden sie im Jahr 2015 durch die Geschäftsstelle in Berlin, in der eine Verwaltungsangestellte mit 0,4 FTE und ein Geschäftsführer mit 0,25 FTE arbeiteten.

7. Angaben zur Mittelherkunft und 8. Mittelverwendung

Grundlage der finanziellen Berichterstattung des DNWE ist der kameralistische Abschluss, in dem alle Einzahlungen und Auszahlungen des Kalenderjahres gegenübergestellt werden. Hierbei wird nicht berücksichtigt, ob die Zahlungen wirtschaftlich dem jeweiligen Kalenderjahr zuzurechnen sind oder nicht. Daher wird ergänzend zur offiziellen und verpflichtenden Berichterstattung ein freiwilliger, nicht offizieller Finanzbericht erstellt, in dem die korrekte wirtschaftliche Zuordnung der Zahlungsströme zu den Kalenderjahren abgebildet wird. Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf den Finanzbericht, wesentliche Abweichungen zwischen Finanzbericht und kameralistischem Abschluss werden ergänzend angeführt.

 Abschluss DNWE 2015

Erläuterungen Ausgaben

  • Beiträge an EBEN: Das European Business Ethics Network ist die europäische Dachorganisation, dem das DNWE angehört. Alle nationalen Organisationen führen einen Teil ihrer vereinnahmten Mitgliedsbeiträge nach einem festen Schlüssel ab, der in der Beitragsordnung von EBEN geregelt ist. Die Beiträge für das Jahr 2015 sind erst im Januar 2016 gezahlt worden.
  • Geschäftsstelle: 88 % der Geschäftsstellenkosten sind Personalkosten. Die Räumlichkeiten der Geschäftsstelle werden kostenfrei von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Berlin zur Verfügung gestellt.
  • Internet: In 2015 wurde neben den laufenden Betreuungstätigkeiten der Internetauftritt auf „Responsive Design“ umgestellt, um eine optimale Lesbarkeit auf Smartphones und Tablett-PCs zu gewährleisten
  • Forum Wirtschaftsethik: die gedruckte Ausgabe des Forum Wirtschaftsethik 2015 erscheint erst in 2016. Die hierfür anfallenden Kosten sind im Finanzbericht dem Jahr 2015 zugerechnet.
  • Jahrestagung: Die Kosten der Jahrestagung 2015 sind deutlich geringer als 2014, da es sich um eine rein nationale, eintägige Tagung handelte, die zudem durch Sachspenden (Tagungsraum, -technik, Speisen und Getränke) der Commerzbank AG unterstützt wurde. Die Tagung 2014 war eine dreitätige Tagung und zugleich die Jahrestagung von EBEN, der europäischen Dachorganisation des DNWE.

 

Erläuterungen Einnahmen

  • Die Mitgliedsbeiträge 2015 kommen von folgenden Mitgliedsgruppen:
    Firmen: 32 %
    Institutionen: 52 %
    Studierende: 3%
  • Sonstige Einnahmen: Die Geschäftsstelle des DNWE verwaltet auch die Aktivitäten der Zentrum für Wirtschaftsethik gGmbH und erhält hierfür eine Aufwandspauschale.
  • Jahrestagung: Die Einnahmen der Jahrestagung sind Tagungsgebühren und eine zweckgebundene Spende der Karl-Schlecht-Stiftung in Höhe von 17.500 Euro.

 

 

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

Das DNWE hält eine 100 %ige Beteiligung an der Zentrum für Wirtschaftsethik gGmbH.

Es ist Mitglied im European Business Ethics Network sowie bei Transparency International und B.A.U.M e.V.

 

 

10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10 % des Gesamtjahresbudgets ausmachen

Das DNWE hat im Jahr 2015 eine Spende der Karl-Schlecht-Stiftung, Aichtal, für die Durchführung der Jahrestagung in Höhe von 17.500 Euro erhalten.

Zweckgebundene Spenden für die Durchführung der Jahrestagung 2014, von denen keine mehr als 10 % der Jahreseinnahmen ausmachte, haben wir erhalten vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Friesland Campina und Daimler.