10 Punkte für Transparenz

Inititative Transparente ZivilgesellschaftDas DNWE hat die Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft unterzeichnet und berichtet nachfolgend entsprechend dieser Erklärung für das Jahr 2015 und 2016.

1. Name, Sitz, Anschrift, Gründungsjahr

 

Name: Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik – EBEN Deutschland e.V.
Sitz: Bayreuther Str. 35, 10789 Berlin
Vereinsregister: VR 32343B (AG Charlottenburg)
Tel: +49 (0)30 / 23627675

E-Mail: info@dnwe.de
Internet: www.dnwe.de

Gründung: 07.05.1993

 

 

2. Vollständige Satzung sowie Angaben zu den Zielen unserer Organisation

Satzung siehe hier

Flyer siehe hier

Über das DNWE siehe hier

 

 

3. Angaben zur Steuerbegünstigung

Wir sind wegen der Förderung von Wissenschaft und Forschung nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamts für Körperschaften I, Berlin, StNr. 27/640/59699 vom 27.11.2015 für den letzten Veranlagungszeitraum 2012/2013/2014 als gemeinnützig anerkannt.

 

 

4. Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger

Vorstand siehe hier
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied: Dr. Frank Simon

Kuratorium siehe hier

Leiter der Regional- und Themenforen
Redaktion der Veröffentlichungen: siehe jeweiliges Impressum

 

 

5. Tätigkeitsbericht 2016

Das DNWE ist seiner Aufgabe, die Rolle der Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft in einer zusammenwachsenden Welt zu stärken, im Jahr 2016 in vielfältiger Weise nachgekommen. Viele der Aktivitäten sind im Internet dokumentiert. Daher beschränken wir uns hier auf die Angabe der entsprechenden Links.

A. Konferenzen

Business Ethics Summit, Darmstadt, 09.-10. Juni 2016
Details siehe hier 

B. Tagungen

Herbstakademie:
Details siehe hier  

Woche der Umwelt in Schloss Bellevue, Berlin
Auf Einladung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt nahm das DNWE an der Woche der Umwelt am 7. Juni 2016 im Garten von Schloss Bellevue teil und verantwortet eine Podiumsdiskussion zum Thema: "Wieviel Umwelt steckt in der Ehre des "Ehrbaren Kaufmanns"? Unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Fetzer diskutierten Dr. Paschen von Flotow, Geschäftsführender Vorsitzender des Sustainable Business Institute und Mitglied im Vorstand des DNWE, Dr. Matthias Herfeld, Geschäftsführer der Enders Colsman AG und Mitglied im Vorstand des DNWE, Dr. Gerd Scholl, Leiter des Forschungsfeldes Unternehmensführung und Konsum im Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) GmbH, und Stephan Westerdick, Sprecher der Initiative Verantwortungspartner für Lippe und Geschäftsführender Gesellschafter der Unirez Informations-Technologie GmbH

C. Preis für Unternehmesethik

Am 22. Februar 2016 nahm die Geschäftsführerin der VAUDE GmbH, Frau Dr. Antje von Dewitz, aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden des DNWE, Prof. Dr. Josef Wieland, den mit 10.000 Euro dotieren DNWE Preis für Unternehmensethik entgegen. Alle Informationen zum Preis und der Preisverleihung finden Sie hier.

D. Webmagazin Forum Wirtschaftsethik

Die Behandlung wirtschaftsethischer Fragestellungen ist ohne Kommunikation nicht vorstellbar. Der Vorstand hat sich unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Fetzer mehrfach mit geeigneten Kommunikationsstrukturen auseinandergesetzt und konnte hierbei auf die Unterstützung der Agentur BetterRelations bauen. Als ein Ergebnis dieser Überlegungen konnte unter der redaktionellen Leitung der Geschäftsstelle im Oktober 2016 das DNWE Webmagazin www.forum-wirtschaftsethik.de seinen Betrieb aufnehmen. Gegenüber den bisherigen pdf-Ausgaben des forum-wirtschaftsethik-online kann es Beiträge aus dem Mitglieder- und Freundeskreis des DNWE schneller veröffentlichen und so zu einer höheren Kommunikationsdichte beitragen. Monatlich werden die Mitglieder über erschienene Beiträge informiert. Das Webmagazin ersetzt den News-Bereich der DNWE-Internetseite www.dnwe.de. Die Finanzierung des Webmagazins erfolgt aus Mitteln des Vereins, aus Spenden und durch Sponsoren. Zum Webmagazin gelangen Sie hier.

E. Mitwirkung in Gremien

  1. Sustainable Development Solutions Network
    Das DNWE war 2014 eines der Gründungsmitglieder des Sustainable Development Solutions Network Germany und arbeitet in dessen Lenkungskreis mit. Nähere Informationen zum SDSN Germany finden Sie hier

  2. CSR-Forum der Bundesregierung
    Das DNWE ist Mitglied im CSR-Forum der Bundesregierung, das die Bundesregierung bei der Erarbeitung der CSR-Strategie beraten und unterstützen soll. Insbesondere sollen Hilfestellungen für KMU erarbeitet werden, die sie in die Lage versetzen Liefer- und Produktionsketten sozialverantwortlich zu gestalten. Hierzu wird das Projekt eines „Berliner CSR-Konsens“ verfolgt, an dessen Ausarbeitung Prof. Dr. Wieland, der Vorsitzende des DNWE als Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe maßgeblich beteiligt ist. Informationen zum CSR-Forum der Bundesregierung siehe hier.
    Das Anforderungspapier des BMAS zum Berliner CSR-Konsens ist hier veröffentlicht.

F. Veröffentlichungen

  1. Forum Wirtschaftsethik online:
    Die Ausgaben des Jahres 2016 sind hier abrufbar.

  2. Forum Wirtschaftsethik Jahresschrift
    Der Erscheinungstermin für die Jahresschrift des Jahres 2016 ist für Juni 2017 geplant.

  3. Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMJV zur Umsetzung der „CSR“-Richtlinie – Reform des Lageberichts: Das DNWE wurde vom BMJV um Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zu einem Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten aufgefordert. Die Stellungnahme finden Sie hier

F. Regionale Aktivitäten

Nordrhein-Westfalen

CSR-Kompetenzzentren:
Die Leitung des Regionalforums NRW ist in den Beiräten von drei der fünf in NRW etablierten CSR-Kompetenzzentren aktiv. Dr. Frank Simon gehört den Beiräten der Kompetenzzentren in Bonn und Ostwestfalen, Frau Prof. Dr. Monika Eigenstetter engagiert sich im Kompetenzzentrum in Mönchengladbach.

Vortragsreihe zu "Menschenrechte und Unternehmen"

Menschenrechtliche Anforderungen haben in den vergangenen Jahren eine zentrale Bedeutung in der Diskussion um eine verantwortliche Unternehmenstätigkeit erlangt. Mit der Verabschiedung der „UN-Leitprinzipen für Wirtschaft und Menschenrechte“ (Vereinte Nationen, 2011) wurde diese Verantwortung konkretisiert. Entsprechend erarbeitete die Bundesregierung den „Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte“(NAP). Dieser sieht eine stärkere Einbeziehung und Verpflichtung der deutschen Unternehmen zum Thema Menschenrechte vor.

27. April 2016, 18 Uhr, in Mönchengladbach: Vortrag von Herrn Michael Windfuhr, stellv. Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte, zum Thema: Menschenrechte – worum geht es und warum sind sie relevant für Unternehmen?

Herr Windfuhr erläuterte die Entwicklung der Menschenrechte, insbesondere im wirtschaftlichen Kontext und stellt dabei folgende zentrale Fragestellungen in den Mittelpunkt seines Vortrags:

Worum geht es bei den Menschenrechten und welche moralische Relevanz kommt ihnen zu?
Welche Bedeutung haben die Menschenrechte im deutschen und internationalen Wirtschaftskontext?
Warum werden Menschenrechte im Wirtschaftskontext zunehmend relevant?
Welche Neuerungen sind mit den „UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“ verbunden?
Welche weiteren Entwicklungen sind insbesondere für Unternehmen absehbar?

1. Juni 2016, Mönchengladbach: Vortrag von Philipp Bleckmann vom Deutschen Global Compact Netzwerk und Madeleine Koalick von dem unter anderem auf Menschenrechtsfragen spezialisierten Beratungshaus twentyfifty ltd., referierten praxisorientiert zum Thema: Wie können sich Unternehmen aktiv um Menschenrechte kümmern? und stellten einen Ablaufplan zur Wahrnehmung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht in Unternehmen vor.

29. Juni 2016, Mönchengladbach: Vortrag von Frau Manuela Mewes, CSR-Managerin der Kuchenmeister GmbH, stellte die Aktivitäten ihres Unternehmens vor: den Code of Conduct oder zertifizierte Standards wie Smeta/Sedex auf die man sich verpflichtet. Zu den Projekten rund um Menschenrechte und die ethische Fragen gehört es auch zum Beispiel Flüchtling in Ausbildung und Arbeit zu nehmen, oder das GDA-Arbeitsprogramm zum Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen umzusetzen. Zudem hat Kuchenmeister auch einen strengen Blick auf die Wertschöpfungskette. Die kritischen Produkte Kakao und Palmöl werden betrachtet sowie der Umgang mit den Lieferanten (Audits). Frühzeitig schon war das Unternehmen im Round Table on Sustainable Palmoil ehrenamtlich aktiv.

Berlin

In Berlin führte das DNWE-Regionalforum  zweimal den wirtschaftethischen Salon durch:

Im April zum Thema Integration durch Beschäftigung mit der Fragestellung „Wie kann verantwortliches Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft zur Lösung der Herausforderungen von Flucht und Migration beitragen?“ Siehe hier
Im Juli zum Thema Innovation – made in Berlin unter der Fragstellung: „Verantwortlich, innovativ und nachhaltig in Berlin“: Entsteht in Berlin eine neue Identität? Siehe hier

Im Juni hielt der Sprecher des Regionalforums Christian Hofmann einen Vortrag vor Schülern zum Thema „Was hat Wirtschaft mit Ethik zu tun“ (Folien können auf Anforderung zur Verfügung gestellt werden)

In unregelmäßigen Abständen trafen sich Mitglieder zum gegenseitigen Austausch im „DNWE Team Berlin“

Franken

(Bericht entnommen von www.zeit-fuer-ethik.de)

19. Oktober 2016: 6. Ethiksalon im Nürnberger Wirtschaftsrathaus zum Thema: "Zukunft der Arbeit – Arbeit der Zukunft?" Hierzu diskutierten:
Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Nürnberger Agentur für Arbeit
Jörg von Pappenheim, Vorstandsmitglied der DATEV eG
Christian Sendelbeck, Vizepräsident der Handwerkskammer für Mittelfranken und Geschäftsführer der Sendelbeck Haustechnik GmbH

Mit der Frage von Frau Koller-Knedlik an die Teilnehmer, wer denn schon den sich selbst befüllenden Kühlschrank zuhause habe oder sich Maßkleidung in der Maßkabine anfertigen habe lassen – beides bereits seit 10 Jahren auf dem Markt – waren Veränderungen durch innovative Technik in der Arbeitswelt wie auch Fragen nach Wirtschaftlichkeit sowie Akzeptanz und Annahme durch die Gesellschaft und die Auswirkung auf Berufsbilder und Tätigkeiten thematisiert.

Welche Herausforderungen und Anpassungsanforderungen die Digitalisierung für Arbeitsabläufe, das Rollenverständnis von Mitarbeitern wie auch Führungskräften bedeutet, welchen Kulturwandel die digitale Transformation von allen einfordert, skizzierte Herr von Pappenheim. Komplexität, disruptive Entwicklungen, neuartige Geschäftsmodelle wie zum Beispiel Uber, Airbnb erfordern verstärkt Eigenschaften wie Flexibilität, Kreativität, Entscheidungsfähigkeit wie auch Empathie des Einzelnen.

Mittelpunkt wie auch Auslöser der ‚Arbeit 4.0‘ ist der Mensch, so der Ausgangspunkt von Herrn Sendelbeck, wie kann dabei der Bedarf nach hochspezialisierten Menschen und das Angebot für geringqualifizierte Tätigkeiten entsprechend vorgehalten werden? Wie muss die Prozesskette entwickelt sein, um gerade auch junge Leute für einen professionellen IT-Umgang zu gewinnen, sie frühzeitig für Datensicherheit zu sensibilisieren? Wenn die Dienstleistung für den Kunden zunehmend mehr zu einer Verzahnung von Arbeit und Privatbereich führen, wird das Erlernen und das Wissen um die eigenen Kräfte immer wichtiger: Beobachte dich selbst, erkenne deine Grenzen. Den am 21. Oktober 2016 in den Nürnberger Nachrichten erschienenen Bericht können Sie hier nachlesen.

04.07.2016: 5. Ethiksalon zum Thema: „Bezahlbarer Wohnraum als Wachstumsbremse?“
hierzu diskutierten:
Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg
Wolfgang P. Küspert, Geschäftsführer, Küspert&Küspert Immobilienberatung GmbH & Co.KG
Frank Thyroff, Geschäftsführer, wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen

In kurzen Statements erläuterten die 3 Diskutanten die jeweilige Faktenlage – hier ist einerseits der kontinuierliche Zuwachs in der Einwohnerzahl mit einem Höchststand von rund 528.000 Einwohnern in Nürnberg zu vermelden. Das Gutachten Wohnen 2025 ermittelt hieraus für das Jahr 2030 einen Bedarf von 34.000 neuen Wohnungen. Wenn große Teile des sozial geförderten Wohnungsbestands aus den 80er Jahren in den nächsten Jahren aus der Bindung fallen, wie kann der steigenden Zahl von Wohnscheinberechtigten bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden? Weiterlesen

12. März 2016: Mit Werten in Führung gehen

Am 12. März 2016 fand in den Räumen der IHK Akademie Mittelfranken im Nürnberger Norden der Impulstag der Initiative ‚Zukunft braucht Werte‘ statt. Auch das RF war durch Zeit für Ethik als Aussteller dabei. Einen kleinen Rückblick erhalten Sie hier.

Rhein/Main

Symposium „Unternehmen Integrität“:
Die Veranstaltungsreihe „Unternehmen Integrität“ ist seit 2007 ein Kooperationsprojekt des DNWE mit PricewaterhouseCoopers AG, Forensic Services, in Frankfurt am Main. In unregelmäßigen Abständen werden aktuelle Forschungsergebnisse, bekannte und weniger bekannte Fälle aus Unternehmensethik und Korruptionsprävention vorgestellt und diskutiert. Am 27. Juni 2016 fand eine weithin beachtete Veranstaltung mit dem Thema: „Warum Compliance?“ statt. Nähere Informationen siehe hier

Schülerwettbewerb zu "Manipulation und Täuschung"
die PhilosophieArena Rhein/Main mit Unterstützung durch die GDVK, dem DNWE und der Allianz Stiftung hatte einen Schülerwettbewerb ausgeschrieben:

"Wie treffe ich Entscheidungen, wenn ich nicht weiß, ob meine Informationen wahr oder manipuliert sind?" – über diese Frage sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schülerwettbewerbs nachdenken. Dabei suchte die PhilosophieArena Rhein-Main Kinder und Jugendliche, die sich vor allem eigene Gedanken über den sogenannten Tellerrand hinaus machen, ihrer Umwelt aufmerksam begegnen und versuchen ihre Wahrnehmungen in einen Zusammenhang zu stellen.

Alle weiteren Informationen zu dem Wettbewerb finden Sie hier. Einen Bericht zur Preisverleihung finden Sie hier. Ausgeählte Arbeiten sind im forum-wirtschaftsethik online sowie auf dem DNWE-YouTube-Kanal veröffentlicht.

Baden-Württemberg

Besuch von VAUDE GmbH am 12.02.2016
Mit einem umfassenden CSR-Programm, das gleichermaßen soziale und ökologische Aspekte in alle Facetten der Geschäftstätigkeit integriert, ist VAUDE ein Modell für mittelständische Unternehmen. VAUDE zeigt, dass nachhaltiges Engagement nicht im Gegensatz zu wirtschaftlichem Erfolg steht, sondern ihn im Gegenteil auch beflügelt. VAUDE bindet nicht nur seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch seine Zulieferer und Kunden über die Werteorientierung an sich. Das DNWE Regionalforum Baden-Württemberg konnte bei VAUDE vor Ort einen Einblick in die verantwortungsbewussten Unternehmenstätigkeiten zu erhalten:
Nach der Präsentation der Unternehmensphilosophie durch Antje von Dewitz (Geschäftsführende Gesellschafterin) und Jan Lorch (Leiter Vertrieb) berichteten Lisa Fiedler (Unternehmensentwicklung & CSR) und Hilke Patzwall (Sustainability & CSR) über die gelebte Verantwortung für Mitarbeiter und die Lieferkette. Besonders interessant war die Präsentation des online Nachhaltigkeitsberichtes, der von der Struktur beispielhaft ist. Im Podiumsgespräch wurde das Thema „Nachhaltige Unternehmensführung in den heutigen herausfordernden Marktsituationen“ zusammen mit Antje von Dewitz, Jan Lorch , Herbert Reiss (Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der izf Initiative Zukunftsfähige Führung und ehem. HP Vice President und Manager) und Ernst von Kimakowitz (Geschäftsführer Humanistic Management Center) diskutiert.

Besuch von allsafe JUNGFALK (Engen) am 27.4.2016, ab 17 Uhr:
„Was passiert in einem Unternehmen, wenn auf einmal unten oben ist?“

Detlef Lohmann, Geschäftsführer von allsafe JUNGFALK GmbH & Co. KG, beweist es: Als er 1999 im Unternehmen in Engen anfing, produzierte allsafe Jungfalk mit 40 Mitarbeitern Sperrstangen für Autos und Flugzeuge mit einem Umsatz von ca. 10 Mio. Euro. Heute erwirtschaften 180 Mitarbeiter mehr als den viereinhalbfachen Umsatz. Das Unternehmen erhielt 2015 die Auszeichnung „TOP JOB - Top-Arbeitgeber“ zum 4. Mal. Die Verantwortung und die Freiräume der Mitarbeiter haben sich seit 1999 sehr stark verändert. Das DNWE Regionalforum Baden-Württhemberg nutze die Gelegenheit zu intensiven Diskussionen mit dem Manager.

Gemeinsame Vortragsveranstaltung mit dem Weltethos-Institut am 12.7.2016, Universität Tübingen:
Über „Qualitative Freiheit: Selbstbestimmung in weltbürgerlicher Verantwortung“ referierte Prof. Dr. Claus Dierksmeier
, Direktor des Weltethos-Instituts an der Universität Tübingen, und stellte sein neues Buch vor. Gegen politische und religiöse Fundamentalisten verteidigt Claus Dierksmeier die Idee der Freiheit als Leitwert der Globalität. Individuelle Freiheit schließt aber Verantwortung für ihren sozial und ökologisch nachhaltigen Gebrauch ein. Dabei müssen wir abwägen, welche und wessen Freiheiten jeweils Vorrang erhalten sollen. Und hierbei, so zeigt Dierksmeier in historisch-systematischer Grundlegung, kommt es zuerst auf die Qualität – und nicht die Quantität – unserer Freiheiten an. Denn Freiheit heißt nicht, die Optionen einiger weniger zu maximieren, sondern die Chancen aller Weltbürger zu optimieren.

Sachsen

Zittauer Gespräche:
Im Oktober fanden in Zittau die 11. Zittauer Gespräche zur Wirtschafts- und Unternehmensethik statt. Thema der in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden und der VHB Kommission Wissenschaftstheorie und Ethik in der Wirtschaftswissenschaft veranstalteten Tagung war: „Corporate (Social) Performance-Die Messbarkeit von Unternehmenserfolg und Unternehmensverantwortung“. Nähere Informationen siehe hier

6. Personalstruktur

Die Arbeit im DNWE wird in erster Linie ehrenamtlich ausgeführt. Neben dem Vorstand und dem Kuratorium sind dies vor allen Dingen die Sprecher der Regional- und Themenforen sowie der Redaktion und die Autoren unserer Informationsmedien Forum Wirtschaftsethik online und Forum Wirtschaftsethik sowie die Unterstützer bei den verschiedenen Tagungen. Insgesamt leisten ca. 50 Personen in unterschiedlicher Form Beiträge für das Netzwerk. Unterstützt wurden sie im Jahr 2016 durch die Geschäftsstelle in Berlin, in der eine Verwaltungsangestellte mit 0,4 FTE und ein ehrenamtlicher Geschäftsführer arbeiteten.

7. Angaben zur Mittelherkunft und 8. Mittelverwendung

Grundlage der finanziellen Berichterstattung des DNWE ist der kameralistische Abschluss, in dem alle Einzahlungen und Auszahlungen des Kalenderjahres gegenübergestellt werden. Hierbei wird nicht berücksichtigt, ob die Zahlungen wirtschaftlich dem jeweiligen Kalenderjahr zuzurechnen sind oder nicht. Daher wird ergänzend zur offiziellen und verpflichtenden Berichterstattung ein freiwilliger, nicht offizieller Finanzbericht erstellt, in dem die korrekte wirtschaftliche Zuordnung der Zahlungsströme zu den Kalenderjahren abgebildet wird. Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf den Finanzbericht, wesentliche Abweichungen zwischen Finanzbericht und kameralistischem Abschluss werden ergänzend angeführt.

Erläuterungen Ausgaben

  • Beiträge an EBEN: Das European Business Ethics Network ist die europäische Dachorganisation, dem das DNWE angehört. Alle nationalen Organisationen führen einen Teil ihrer vereinnahmten Mitgliedsbeiträge nach einem festen Schlüssel ab, der in der Beitragsordnung von EBEN geregelt ist. Die Beiträge für das Jahr 2015 sind erst im Januar 2016 gezahlt worden. Seit 2016 können Beitragsverpflichtungen, die 10.000 Euro übersteigen für internationale Projekte genutzt werden.
  • Geschäftsstelle: 82 % der Geschäftsstellenkosten sind Personalkosten. Weitere 11 % entfallen auf Reisekosten. Der Rückgang der Personalkosten ist auf die für den Verein ehrenamtliche Tätigkeit des Geschäftsführers sowie die Einsparung einer studentischen Hilfskraft zurückzuführen. Die Räumlichkeiten der Geschäftsstelle werden kostenfrei von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Berlin zur Verfügung gestellt.
  • Die leicht erhöhten Kosten für das Forum Wirtschaftsethik sind auf die gestiegene Seitenzahl sowie vorbereitende Arbeiten für das Forum Wirtschaftsethik 2016 zurückzuführen.
  • Internet: In 2015 wurde neben den laufenden Betreuungstätigkeiten der Internetauftritt auf „Responsive Design“ umgestellt, um eine optimale Lesbarkeit auf Smartphones und Tablett-PCs zu gewährleisten.
  • Die Kosten der Jahrestagung enthalten im kameralistischen Abschluss die Ausgaben für das Special Issue des Journals of Business Ethics mit den Beiträgen der EBEN Konferenz 2014. Im Finanzbericht waren sie schon im Jahr 2014 als Rückstellung berücksichtigt. Die das Jahr 2016 betreffenden Ausgaben für die Jahrestagung liegen mit 10.424 Euro im langjährigen Durchschnitt. Die Ausgaben für die Konferenz 2015 sind durch die großzügige Unterstützung der Commerzbank seinerzeit nicht vergleichbar.
  • Die Ausgaben für weitere Projekte enthalten die Kosten für die Verleihung des DNWE Preises für Unternehmensethik  (13.034 Euro inkl. Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro), Projekte im EBEN-Kontext (1.590 Euro) und das Kommunikationsprojekt mit dem Aufbau des Webmagazins forum-wirtschaftsethik.de (15.470 Euro, wovon ca. 4.760 Euro auf Programmierkosten und der restliche Betrag auf zukünftige Betriebskosten entfielen, die durch Sponsoringeinnahmen refinanziert wurden. Im Finanzbericht sind hier zusätzlich 803 Euro für einmalige Vertragsprüfungskosten berücksichtigt). .

 

Erläuterungen Einnahmen

  • Die Mitgliedsbeiträge 2016 kommen von folgenden Mitgliedsgruppen:
    Firmen: 34 %
    Institutionen: 11 %
    Einzelmitglieder: 53 %
    Studierende: 2 %
  • Sonstige Einnahmen: Die Geschäftsstelle des DNWE verwaltete 2015 auch die Aktivitäten des Zentrums für Wirtschaftsethik gGmbH und erhielt hierfür eine Aufwandspauschale. Im Jahr 2016 ist diese Tätigkeit im DNWE weggefallen.
  • Die Karl Schlecht Stiftung hat dem DNWE eine Spende in Höhe von 35.000 Euro gewährt.
  • Jahrestagung: Die Einnahmen der Jahrestagung sind Tagungsgebühren und im Jahr 2015 eine zweckgebundene Spende der Karl-Schlecht-Stiftung in Höhe von 17.500 Euro.
  • Projekte: Die Einnahmen enthalten eine Spende der Stiftung Apfelbaum für die Verleihung des DNWE Preises für Unternehmensethik in Höhe von 14.500 Euro und einen Sponsoringbetrag für das forum-wirtschaftsethik.de in Höhe von 10.710 Euro (siehe auch Ausgaben)

 

 

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

Das DNWE hält eine 100 %ige Beteiligung an der Zentrum für Wirtschaftsethik gGmbH.

Es ist Mitglied im European Business Ethics Network sowie bei Transparency International und B.A.U.M e.V.

 

 

10. Namen von juristischen Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10 % des Gesamtjahresbudgets ausmachen

Das DNWE hat im Jahr 2016 eine Spende der Karl-Schlecht-Stiftung, Aichtal, in Höhe von 35.000 Euro sowie von der Stiftung Apfelbaum in Höhe von 14.500 Euro erhalten.

Die Schader-Stiftung, Darmstadt, hat die Jahrestagung 2016 durch die Bereitstellung der Räumlichkeiten, personellen Support in Vorbereitung und Durchführung sowie durch teilweise Übernahme der Technikkosten unterstützt. Eine Quantifizierung der Unterstützung erfolgte nicht.

 

Archiv

Nachfolgend werden die Tätigkeitsberichte und Finanzberichte der vorangegangenen Jahre wiedergegeben.

2015 Tätigkeitsbericht

Das DNWE ist seiner Aufgabe, die Rolle der Ethik in Wirtschaft und Gesellschaft in einer zusammenwachsenden Welt zu stärken, im Jahr 2015 in vielfältiger Weise nachgekommen. Viele der Aktivitäten sind im Internet dokumentiert. Daher beschränken wir uns hier auf die Angabe der entsprechenden Links.

   A. Konferenzen

  1. Business Ethics Summit, Frankfurt, 2.10.2015
    Details siehe hier 
  2. CSR-Kommunikationskongress, Osnabrück, 12. und 13. November 2015
    Details siehe hier 

   B. Tagungen

Herbstakademie:
Details siehe hier  

   C. Mitwirkung in Gremien

  1. Sustainable Development Solutions Network
    Das DNWE war 2014 eines der Gründungsmitglieder des Sustainable Development Solutions Network Germany und arbeitet in dessen Lenkungskreis mit. Sichtbares Zeichen der Verbundenheit war der in Kooperation veranstaltete Business Ethics Summit 2015 am 2. Oktober in Frankfurt. Nähere Informationen zum SDSN Germany finden Sie hier

  2. CSR-Forum der Bundesregierung
    Das DNWE ist Mitglied im CSR-Forum der Bundesregierung, das die Bundesregierung bei der Erarbeitung der CSR-Strategie beraten und unterstützen soll. Insbesondere sollen Hilfestellungen für KMU erarbeitet werden, die sie in die Lage versetzen Liefer- und Produktionsketten sozialverantwortlich zu gestalten. Hierzu wird das Projekt eines „Berliner CSR-Konsens“ verfolgt, an dessen Ausarbeitung Prof. Dr. Wieland, der Vorsitzende des DNWE als Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe maßgeblich beteiligt ist. Informationen zum CSR-Forum der Bundesregierung siehe hier.
    Das Anforderungspapier des BMAS zum Berliner CSR-Konsens ist hier veröffentlicht.

   D. Veröffentlichungen

  1. Forum Wirtschaftsethik online:
    Die Ausgaben des Jahres 2015 sind hier abrufbar.

  2. Forum Wirtschaftsethik Jahresschrift
    Der Erscheinungstermin für die Jahresschrift des Jahres 2015 ist für Mai 2016 geplant.

  3. Stellungnahme zum Konzept des BMJV zur Umsetzung der „CSR“-Richtlinie – Reform des Lageberichts
    Das DNWE wurde vom BMJV um Stellungnahme zum Konzept zur Umsetzung der „CSR“-Richtlinie der EU-Kommission in nationales Recht gebeten. Die Stellungnahme finden Sie hier

   E. Regionale Aktivitäten

Nordrhein-Westfalen

Bewerbung um CSR-Kompetenzzentren:
Das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat Ende 2014 zur Bewerbung um die Errichtung von regionalen CSR-Kompetenzzentren aufgerufen. Fünf solcher Kompetenzzentren sollten mit Hilfe von EFRE-Fördermitteln der EU in 2015 ihren Betrieb aufnehmen. Als einzige Organisation in NRW hat sich das Regionalforum NRW an vier Bewerbungen als strategischer Partner beteiligt und zudem zusammen mit der Hochschule Soest, sneep e.V. und der Mediengruppe macondo Publishin GmbH einen eigenen Antrag für Südwestfalen und das Münsterland auf den Weg gebracht. In diesen drei der fünf ausgewählten CSR-Kompetenzzentren ist das DNWE nun für die nächsten drei Jahre vertreten: IHK Rhein-Sieg / Wirtschaftsförderung Mönchengladbach / Gilde Wirtschaftsförderung Detmold

Berlin

Wirtschaftsethischer Salon:
April 2015: Wirtschaft und Schule, siehe hier
Oktober 2015: Design Thinking: Wohnen in Berlin, siehe hier

Vortrag: Duale Hochschule BW, Berlin

Franken

Impulstag „Zukunft braucht Werte“:
Mit tatkräftiger Unterstützung des Leiters des Regionalforums Franken Prof. Dr. Harald Bolsinger fand im März der Impulstag „Zukunft braucht Werte“ der IHK Mittelfranken statt. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Ethiksalon mit „Zeit für Ethik“:
„Unternehmen integrieren Flüchtlinge? Verantwortung, Herausforderungen und Chancen der Wirtschaft in der aktuellen Flüchtlingssituation“ war das Thema des vierten Ethiksalons im November 2015. Einen Rückblick auf die Diskussionsveranstaltung finden Sie hier.

Netzwerk „Würzburg Wertevoll“
In drei Veranstaltungen und einer Publikation bewegte das Netzwerk CSR-Themen: 17.11.2015, In bewegten Wassern: Mit Werten Veränderung gestalten, 16.06.2015, WerteGeburtstag: Vorstellung des Werteatlas Ausgabe 2, 18.03.2015, Unternehmen in regionaler Verantwortung: Glaubwürdigkeit in der Geschäftspraxis. Nähere Informationen unter www.WerteMetropole.de

 

Rhein/Main

Symposium „Unternehmen Integrität“:
Die Veranstaltungsreihe „Unternehmen Integrität“ ist seit 2007 ein Kooperationsprojekt des DNWE mit PricewaterhouseCoopers AG, Forensic Services, in Frankfurt am Main. In unregelmäßigen Abständen werden aktuelle Forschungsergebnisse, bekannte und weniger bekannte Fälle aus Unternehmensethik und Korruptionsprävention vorgestellt und diskutiert. Im Juli 2015 fand eine weithin beachtete Veranstaltung mit dem Thema: „Neue Sanktionsmechanismen gegen Unternehmen - Bußgeld oder Strafe: Macht das einen Unterschied?“ zum diskutierten Unternehmensstrafrecht statt. Nähere Informationen siehe hier

 

Baden-Württemberg

Webinar Supply Chain:
„Nachhaltigkeitsrisiken im Supply Chain Management: Ursprung und Lösungsansätze" war der Titel eines Webinars im April, das von Dr. Martin C. Schleper, Leiter des vom BMBF geförderten Spitzenclusterprojekt „Sustainable Sourcing Excellence“ am Institute for Supply Chain Management – Procurement and Logistics (ISCM) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, präsentiert wurde.

Bad Boller Wirtschaftsgespräch:
Im Umfeld des Entwicklungspolitischen Unternehmerdialogs der Landesregierung Baden-Württemberg in der Ev. Akademie Bad Boll hat das Fachforum „Unternehmensethik in der Supply Chain“ unter Leitung von Maurizio Gasperi die Gelegenheit zu einem hochkarätig besetzten Fachgespräch mit den anwesenden Vertretern von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft genutzt. Das Thema war: „Nachhaltigkeit in der Lieferkette -Schwerpunkt: Automotive – Elektrotechnik – Maschinenbau“

 

Sachsen

Zittauer Gespräche:
Im Oktober fanden in Zittau die 10. Zittauer Gespräche zur Wirtschafts- und Unternehmensethik statt. Thema der in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden und der VHB Kommission Wissenschaftstheorie und Ethik in der Wirtschaftswissenschaft veranstalteten Tagung war: „Corporate Citizenship –Unternehmung und regionale Entwicklung“. Nähere Informationen siehe hier

 

Internationale Aktivitäten

CSR-Frühstück der Deutsch-Tschechischen Handelskammer in Prag:
Das Vorstandsmitglied des DNWE, Dr. Frank Simon, hat in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer in Prag die Veranstaltungsreihe „CSR-Frühstück“ initiiert und moderiert. Im Jahr 2015 fanden Veranstaltungen bei Rödl & Partner, T-Mobile und BASF statt.

 

 

2015: Angaben zur Mittelherkunft und 8. Mittelverwendung

Grundlage der finanziellen Berichterstattung des DNWE ist der kameralistische Abschluss, in dem alle Einzahlungen und Auszahlungen des Kalenderjahres gegenübergestellt werden. Hierbei wird nicht berücksichtigt, ob die Zahlungen wirtschaftlich dem jeweiligen Kalenderjahr zuzurechnen sind oder nicht. Daher wird ergänzend zur offiziellen und verpflichtenden Berichterstattung ein freiwilliger, nicht offizieller Finanzbericht erstellt, in dem die korrekte wirtschaftliche Zuordnung der Zahlungsströme zu den Kalenderjahren abgebildet wird. Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf den Finanzbericht, wesentliche Abweichungen zwischen Finanzbericht und kameralistischem Abschluss werden ergänzend angeführt.

 Abschluss DNWE 2015

Erläuterungen Ausgaben

  • Beiträge an EBEN: Das European Business Ethics Network ist die europäische Dachorganisation, dem das DNWE angehört. Alle nationalen Organisationen führen einen Teil ihrer vereinnahmten Mitgliedsbeiträge nach einem festen Schlüssel ab, der in der Beitragsordnung von EBEN geregelt ist. Die Beiträge für das Jahr 2015 sind erst im Januar 2016 gezahlt worden.
  • Geschäftsstelle: 88 % der Geschäftsstellenkosten sind Personalkosten. Die Räumlichkeiten der Geschäftsstelle werden kostenfrei von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Berlin zur Verfügung gestellt.
  • Internet: In 2015 wurde neben den laufenden Betreuungstätigkeiten der Internetauftritt auf „Responsive Design“ umgestellt, um eine optimale Lesbarkeit auf Smartphones und Tablett-PCs zu gewährleisten
  • Forum Wirtschaftsethik: die gedruckte Ausgabe des Forum Wirtschaftsethik 2015 erscheint erst in 2016. Die hierfür anfallenden Kosten sind im Finanzbericht dem Jahr 2015 zugerechnet.
  • Jahrestagung: Die Kosten der Jahrestagung 2015 sind deutlich geringer als 2014, da es sich um eine rein nationale, eintägige Tagung handelte, die zudem durch Sachspenden (Tagungsraum, -technik, Speisen und Getränke) der Commerzbank AG unterstützt wurde. Die Tagung 2014 war eine dreitätige Tagung und zugleich die Jahrestagung von EBEN, der europäischen Dachorganisation des DNWE.

 

Erläuterungen Einnahmen

  • Die Mitgliedsbeiträge 2015 kommen von folgenden Mitgliedsgruppen:
    Firmen: 32 %
    Institutionen und Einzelmitglieder: 52 %
    Studierende: 3%
  • Sonstige Einnahmen: Die Geschäftsstelle des DNWE verwaltet auch die Aktivitäten der Zentrum für Wirtschaftsethik gGmbH und erhält hierfür eine Aufwandspauschale.
  • Jahrestagung: Die Einnahmen der Jahrestagung sind Tagungsgebühren und eine zweckgebundene Spende der Karl-Schlecht-Stiftung in Höhe von 17.500 Euro.