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von DNWE Vorstand | 01.02.2011
von Prof. Dr. habil. Josef Wieland | 30.09.2010
von Achim Halfmann | 13.04.2010
von Silvia Schröter | 24.11.2011
Die Festlegung der finanziellen Rahmenbedingungen für die Arbeit unseres Netzwerkes machte die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 19. November in Düsseldorf notwendig, um für das unmittelbar bevorstehende Geschäftsjahr 2012 klare Planungsgrundlagen zu erhalten und die strategischen Weichen für die weitere Zukunft des DNWE 2015 zu stellen.
Die hierzu erforderlichen Beschlussvorlagen des Vorstandes mit dem Ziel einer Beitragserhöhung waren den Mitgliedern satzungsgemäß zugegangen. Auch über den im Beschlussvorschlag verdichteten Strategieprozess des DNWE wurden alle Mitglieder über das Jahr 2011 hinweg umfassend informiert. In Form von Befragungen (Berger-Studie) und Feedback-Runden wurde dabei eine möglichst hohe Beteiligung an der Entwicklung von Zukunftsszenarien für das DNWE angestrebt. Der Vorstand fasste die Ergebnisse dieses Strategieprozesses 2011 in Düsseldorf zusammen und stellte für die nahe Zukunft (2012) zwei Szenarien als alternative Optionen vor:
(1) Beitragerhöhung unter Beibehaltung der bisherigen Kernleistungen und schrittweisem Aufbau von strategischen Projekten;
(2) Haushaltskonsolidierung unter Verzicht auf Beitragserhöhung durch Wegfall einiger Leistungen (primär Geschäftsstelle und Forum Wirtschaftsethik) bei Aufbau neuer Projekte.
Die Versammlung führte eine intensive und weitreichende Diskussion, die von den anwesenden Mitgliedern im Sinne einer "Aufbruchstimmung" erlebt und beschrieben wurde. Im Endeffekt sprachen sich die ca. 30 anwesenden Mitglieder mit ihren insgesamt 102 Stimmen dann mit großer Mehrheit (74 Stimmen) gegen die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge aus. Anstelle einer Beitragserhöhung bekräftigten die anwesenden Mitglieder ihre Motivation und Bereitschaft für ein stärkeres persönliches Engagement, das man in der Formel "mitwirken statt zahlen" zusammenfassen könnte.
Der DNWE-Vorstandsvorsitzende Albert Löhr sagte nach der Abstimmung, der Vorstand nehme dieses Votum zur Kenntnis und werde nun die erforderlichen Entscheidungen treffen. Als unmittelbare Konsequenz müssen im kommenden Jahr Ausgaben deutlich reduziert und bestimmte Aktivitäten eingestellt werden. Über die dafür neu aufzubauenden Projekte und Möglichkeiten des Engagements wird Sie der Vorstand zeitnah informieren.
Die Versammlung dankte abschließend Frau Silvia Schröter mit anhaltendem Beifall für ihr langjähriges Engagement in der Geschäftsstelle, das vertragsgemäß zum 31.12.2011 enden wird. Sie wird dann genau zehn Jahre an dieser Stelle für das DNWE tätig gewesen sein.
Prof. Dr. Albert Löhr
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