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von DNWE Vorstand | 01.02.2011
von Prof. Dr. habil. Josef Wieland | 30.09.2010
von Achim Halfmann | 13.04.2010
von Silvia Schröter | 02.07.2010
Berlin, 01.07.2010 - Die Vorsitzenden der Arbeitsgruppen des Nationalen CSR-Forums haben in einem Gespräch mit Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen den am 22. Juni 2010 beschlossenen Empfehlungsbericht übergeben. Darin empfiehlt das Forum der Bundesregierung, einen Nationalen Aktionsplan CSR zu erstellen und legt dazu konkrete Vorschläge vor. Das Spektrum der Vorschläge umfasst sowohl die Stärkung der Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit von CSR, die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die Einbeziehung von CSR in Bildung und Forschung, mögliche Beiträge zur Bewältigung von Herausforderungen wie dem demografischen Wandel wie auch Vorschläge zu CSR in der internationalen Zusammenarbeit. 44 Expertinnen und Experten, darunter auch Vertreter des DNWE, arbeiten in diesem Forum zusammen.
Wer die großen ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen will, muss gemeinsam Lösungen suchen und gemeinsam handeln. Damit dies gelingt, muss das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft funktionieren. Ein zentrales Element, um dieses Zusammenspiel zu gestalten, ist die Stärkung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility, CSR).
Damit CSR diese Wirkungen entfalten kann, braucht es in erster Linie engagierte Unternehmen und Beschäftigte, die CSR in ihre Geschäftsstrategien integrieren und ihr Kerngeschäft nachhaltig gestalten. Darüber hinaus braucht es eine lebendige Zivilgesellschaft, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Verbraucherinnen und Verbraucher und Investorinnen und Investoren, um nur einige Gruppen zu nennen, die CSR einfordern und honorieren. Nicht zuletzt braucht es eine aktive Politik, die gesellschaftliche Ziele im Dialog mit den gesellschaftlichen Gruppen formuliert und die Grundlagen dafür schafft, dass sich CSR für Unternehmen und Gesellschaft lohnt.
Wenn alle ihrer Verantwortung gerecht werden, dann lassen sich wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele zum gegenseitigen Vorteil verbinden. Das ist die Grundidee, die hinter CSR steht. Diesem Ziel sieht sich das nationale CSR-Forum verpflichtet.
Unter der deutschen G8-Präsidentschaft im Jahr 2007 haben sich die Staats- und Regierungschefs darauf verständigt, die Förderung von CSR voranzutreiben, insbesondere um die Globalisierung nachhaltig, d. h. wirtschaftlich, sozial und ökologisch, zu gestalten. Dies hat die Bundesregierung aufgegriffen und 2008 die Entwicklung einer Nationalen CSR-Strategie angekündigt. Die Bundesregierung geht damit auch auf eine Empfehlung des Rates für Nachhaltige Entwicklung ein.
Eine Nationale CSR-Strategie braucht das Wissen, den Ratschlag und die Mitwirkung der maßgeblichen gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure. Aus diesem Grund wurde im Januar 2009 das Nationale CSR-Forum einberufen. Das CSR-Forum hat im Konsens ein Gemeinsames Verständnis für CSR in Deutschland entwickelt und dessen gegenwärtig zentrale Aktionsfelder festgelegt.
Nähere Informationen und den Empfehlungsbericht zum Download unter
http://www.bmas.de/portal/46590/2010__07__01__csr__forum__ergebnisbericht.htm
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