Ausschreibungen

Auf dieser Seite informieren wir über offene Stellenangebote und aktuelle Ausschreibungen aus den Themenfeldern Wirtschaftsethik, Unternehmensethik, CSR, Nachhaltigkeitsmanagement, sofern diese uns bekannt geworden sind. Um neue Stellenangebote und Ausschreibungen zu annoncieren, kontaktieren Sie bitte die DNWE-Geschäftsstelle.

Für Aktualität, Inhalte und Verfügbarkeit der beschriebenen Positionen übernehmen wir keine Verantwortung.

International know-ledge partners needed for Centre for Development and Environment - End of 2016

Centre for Development and Environment – CDE

Concept prepared by Rev. Dr. Aidan G.Msafiri, Climate Change Ambassador of Tanzania, and Dr. Jörg Bürgi PhD, expert in SME management and ethics – November 2016

In Eastern Africa, there is no academic institution holistically and multidisciplinary contributing to solutions of the damaging effects. The Mwenge Catholic University MWECAU is situated in a region where Climate Change is intensively visible (Kilimanjaro Region) and has with Rev. Dr. Aidan Msafiri an international recognised expert in Climate Change. That is why MWECAU is especially appropriate to install a Centre for Development and Environment CDE.

Mission
The MWECAU Centre of Development and Environment CDE is an outstanding element concerning Development and Environment in Eastern Africa in Teaching / Learning, Research, Societal and Responsibility / Community Service.
The CDE is an interdisciplinary research centre of MWECAU. Its main goal is to produce and share knowledge for sustainable development in cooperation with partners in the global North and South. CDE conducts research to develop innovative concepts and solutions for the sustainable use of resources. It also offers a range of services for regional and local partners that are closely linked. A central aim is to foster dialectic dialogue between science and praxis. In line with Pope Francis to promote sustainable development, CDE offers trainings of study in sustainable development.


Expected Centre Outcomes
 Knowledge as result of internal research and international knowledge exchange
 Skills for people in research, training and praxis (e.g. farmers, women associations)
 Better quality of life for societies and people
 Eco justice by uncovering and publishing environmental problems and training people
 Eco tourism by supporting sustainable projects and fighting against exploitive methods
 Agrarian sustainable revolution supported by research, training and collaborating with NGOs
 Green revolution supported by research, knowledge diffusion and collaborating with NGOs 


The Senate of MWECAU will take its decision concerning the Centre in December 2016
For a long-term success, the Centre needs international know-ledge partners.
Please contact: Dr. Jörg Bürgi PhD, MWECAU-CDE Project Co-ordinator – j.buergi@kmu-nachhaltig.ch KMU nachhaltig GmbH, Däntschgass 3, 4803 Vordemwald, Switzerland
or Prof. Rev. Dr. Aidan Msafiri - msafiriaidan@yahoo.com

DNWE und SDSN - Mitmachen! - bis 12. Dezember 2016

SDSN?

Das Sustainable Development Solutions Network unterstützt als "globale Initiative für die Vereinten Nationen" die Implementation der 2015 von 193 Staaten akzeptierten Sustainable Development Goals (SDGs), der sogenannten "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung". Dem deutschen Chapter SDSN Germany gehören ca. 25 Organisationen als Mitglieder und Partner an (von Germanwatch, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie über DNWE bis zu econsense und Umweltbundesamt). Es bindet über den sogenannten erweiterten Lenkungsausschuss Vertreter von Ministerien, Bundeskanzleramt und wissenschaftlichen Räten der Bundesregierung ein.

DNWE und SDSN

Das DNWE ist Mitglied seit Gründung des SDSN Germany. Das DNWE hat sich mit einem Symposium 2014 in Berlin, der Tagung 2015 in Frankfurt am Main, einer Publikation (Forum Wirtschaftsethik Jahresschrift 2015) und in zahlreichen Konsultationen eingebracht.

Was macht SDSN Germany eigentlich?

Die Arbeitsweise des SDSN ist neben einigen öffentlichen Stellungnahmen geprägt von Konsultationen und Veranstaltungen, in denen eine intensive Diskussion mit Vertretern zahlreicher Ministerien, Verbänden etc. stattfindet. Getrost darf man die eine oder andere Entwicklung – beispielsweise die Überarbeitung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie entlang der Sustainable Development Goals in Verbindung bringen. Aber es wird sicher noch einiger Anstrengung bedürfen bis der Sachverständigenrat für Wirtschaftsfragen in seinen jährlichen Gutachten den dort (auf Basis seines gesetzlichen Auftrages) zugrundegelegten Wachstumsbegriff mit dem Ziel Nummer 8 der Agenda 2030 („dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum“) verknüpft oder wenigstens ernsthaft vergleicht.

Mitdenken oder „nur noch umsetzen“?

Unter den mehr oder minder ständig mit den SDG befassten Gruppen kann die Vorstellung einer allzu technischen "Umsetzung" der SDGs entstehen. SDG-Indizes und Dashboards mit ihren grün-gelb-rot-Markierungen erzeugen den Eindruck als würde oder sollte die Welt mit all ihren Akteuren zur "Umsetzungsagentur" eines jetzt endlich beschlossenen Weltplanes werden. Gerade mit Blick auf die uns wichtigen kulturellen und ethischen Fragen dürfte die kritische Auseinandersetzung mit den SDGs, die Thematisierung ihrer inneren Zielkonflikte, die nicht geklärten Priorisierungen oder auch der Widerspruch zu einzelnen Zielen oder dem Ansatz als Ganzem hilfreicher sein für ein Hineinweben des "Agenda 2030-Geistes" in Wirtschaft und Gesellschaft als eine möglichst stromlinienförmige und effiziente "Umsetzung". Insbesondere das vom globalen SDSN in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung erarbeitete und schon erwähnte Dashboard würde sich mit seinen Indikatoren für eine solche kritische Auseinandersetzung hervorragend eignen.

Mitmachen!

Herzlich soll die die Einladung zur Mitwirkung weitergegeben werden. Die begonnene und kritisch-freundschaftliche Zusammenarbeit der unterschiedlichen Organisationen im SDSN soll breiter und tiefer werden. Daher gab es bei der Potsdamer SDSN-Versammlung auch eine Reihe von "Netzwerkstätten", in welchen die Teilnehmenden darüber diskutiert haben, wo sich eine Zusammenarbeit verschiedener SDSN-Mitglieder und Partner anbietet.

Die SDSN-Geschäftsstelle fragt nun an, wo in den beteiligten Organisationen ein konkretes Mitarbeitsinteresse an welchen Themengebieten besteht. Sollten Sie bei einzelnen der im Folgenden von der SDSN-Geschäftsstelle genannten Themen für das DNWE mit einer gewissen Verbindlichkeit mitarbeiten und ihre Kompetenz einbringen können, wäre ich dankbar, wenn Sie mir dies kurz mitteilen würden. Die SDSN-Geschäftsstelle würde dann basierend auf den Rückmeldungen aus den Organisationen den Emailaustausch zwischen den Interessenten anregen und auch bei der Organisation von weiteren Treffen behilflich sein. 

Folgende Themen wurden von der SDSN-Geschäftsstelle benannt:

(1.) Internationale Effekte von Konsum- und Produktionsmustern (spill-over effects) und Weiterentwicklung des „SDG Index and Dashboard“: Mit dem SDSN-Projekt der GIZ, dem globalen SDSN und der Bertelsmann Stiftung finden derzeit Gespräche statt, um einen Workshop zum Thema durchzuführen – voraussichtlich Ende Januar in Berlin.

(2.) Mitwirkung / Projektantrag im Projekt „The World in 2050“, das auf Basis analytischer Modelle und eines wissenschaftlichen Verständnisses von Wechselwirkungen einzelner SDGs einen integrierten Pfad nachhaltiger Entwicklung im Vergleich zu einem business-as-usual Szenario aufzeigen soll.

(3.) „SDG-Voyager“: Derzeit in Entwicklung (Federführung Prof. Annette Kleinfeld, DNWE), soll konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Organisationen bieten, die sich in ihrem Kerngeschäft an den SDGs orientieren möchten.

(4.) Synergien mit dem Projekt der Stiftung 2 Grad zur Entwicklung und Begleitung unternehmerischer Dekarbonisierungsstrategien, die die Lösungskompetenz von Unternehmen in den Mittelpunkt stellen.

(5.) Entwicklung einer SDSN Germany Initiative im G20/T20-Prozess, die sich klar zu Dekarbonisierungsstrategien positioniert und den Kohleausstieg voranbringt.

(6) Entwicklung eines Projekts zu Kultur, Ästhetik und Nachhaltigkeit, um in der Gesellschaft zu einer positiv besetzten, gesellschaftlich relevanten und lebensfrohen Vision der SDGs beizutragen.

(7.) Nutzung bzw. Schaffung von Räumen, in denen sich Gesellschaft und Wissenschaft zu Anliegen nachhaltiger Entwicklung begegnen können.

(8.) Rolle von Nachhaltigkeitswissenschaft innerhalb der Universitäten, um dort SDGs und Transdisziplinarität zum Tragen zu bringen.

Bitte melden Sie sich bei grundsätzlichem Interesse bei Prof. Dr. Joachim Fetzer (fetzer@dnwe.de).