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Oxfam: ISO 26000 stärkt Unternehmensverantwortung für Supply Chain

von Achim Halfmann | 30.09.2010

Berlin > Die Menschenrechtsorganisation Oxfam hatte sich dafür eingesetzt, dass wesentliche Kernelemente sozialer Unternehmensverantwortung Eingang in die nun verabschiedete ISO 26000 fanden. "Erstmals gibt es einen globalen Kodex zur sozialen Verantwortung, der von Nichtregierungsorganisationen, Regierungen, Gewerkschaften, Verbrauchern und Unternehmen gemeinsam
ausgehandelt wurde", sagte Dr. Franziska Humbert, Oxfams Expertin für Arbeitsrechte, im Anschluss an die Verabschiedung der Norm. Mit der ISO 26000 gelte die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten sowie Umweltstandards jetzt auch für Zulieferbetriebe, so Humbert. Neu sei, dass Lieferanten faire Bezahlung erhalten müssten und Unternehmen nun Verantwortung für Heimarbeiter und die Vermeidung von Kinderarbeit in der Supply Chain trügen.

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