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Banken und Versicherungen verstärken ihr nachhaltiges Vergütungssystem

von Achim Halfmann | 17.12.2009

München > In der vergangenen Woche hat der Aufsichtsrat der Allianz SE für das Vergütungssystem des Vorstands eine konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit beschlossen. Damit entspricht dasVergütungssystem allen Anforderungen des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) und des Deutschen Corporate Governance Kodex.Umgesetzt wird das neue Vergütungssystem gruppenweit für alle Führungskräfte des Unternehmens ab dem nächsten Jahr. Weiter ausgebaut wird vor allem die Bedeutung der Mittelfristvergütung für Top-Manager mit operativerVerantwortung. Die kurz-, mittel- und langfristigen Elemente der variablenVergütung werden in ein ausgewogenes Verhältnis zu drei gleichen Teilengebracht. In jedem Jahr wird ein Drittel der variablen Vergütung ausbezahlt. Jeweils ein weiteres Drittel wird für den 3-Jahres Bonus und die aktienbasierte Vergütung zurückgestellt. Am Ende der 3-Jahresperiode überprüft der Aufsichtsrat im Plenum die Nachhaltigkeit des Erreichten und befindet über den angemessenen Auszahlungsbetrag. Dabei fließen in die Bewertung des 3-Jahresbonus auch Faktoren ein, die Interessen von Kunden und Mitarbeitern berücksichtigen. Das sind z.B. Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie ein verantwortungsvolles Personalmanagement. Insgesamt elf große deutsche Banken und Versicherungen haben in dervergangenen Woche ihre Regeln zu Bonuszahlungen der Manager geändert und eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnet. Damit setzen sie eine Empfehlung der G20-Staaten zum Vergütungssystem von Managern freiwillig um. Zu den Unterzeichnen gehören neben der Allianz die Versicherer Talanx und Münchner Rück sowie die Deutschen Bank, die Commerzbank, die Hypo Vereinsbank, der DZ Bank und alle Landesbanken.

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