Barrierefreiheit 2.0 - Wissen für alle

22.09.2010

Für Menschen mit Behinderungen baut das Web 2.0 - als eines der Schlagwörter der Gegenwart - vor allem soziale Barrieren ab. Das war eine der Kernaussagen aus den einleitenden Expertengesprächen der ersten Studie zur Nutzung des Web 2.0 durch Menschen mit Behinderung. Konkrete Ansätze für die „Barrierefreiheit 2.0“ existieren bereits, auch wenn die Normen neu aufgestellt werden. Trotzdem ist die Komplexität und Qualität der Webangebote in letzter Zeit deutlich gestiegen. Charakteristisch für das Web 2.0 ist dabei die Nutzbarmachung „kollektiver Intelligenz“. Der Nutzer ist nicht mehr nur Informationskonsument, sondern auch aktiver Informationslieferant. So entstehen und verbreiten sich Informationen [Blogs, Communities, Foren, ...] in bisher nicht gekannter Geschwindigkeit. Selbst Unternehmen können es sich heute nicht mehr leisten, nicht zuzuhören, über was und wie sich bestehende und potenzielle Kunden über sie und ihre Wettbewerber austauschen. Gleichzeitig hat das Web 2.0 aber auch Folgen für das Lernen: Wissensmanagement erfolgt in Netzwerkkommunikation, z.B. In Wikis, Webcasts oder in E-Learning-Szenarien. Schließlich schaffen semantische Technologien weitere Möglichkeiten der Wissensgenerierung. Wo liegen dabei die Grenzen für Menschen mit Behinderung? Oder auch die Chancen? Hierum geht es auf dem Workshop. Diskutiert wird, welche Chancen und Probleme für Menschen mit Behinderungen mit dem Web 2.0 verbunden sind. LINK: http://www.exousia-management.de/workshops/barrierefreiheit-220910/

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