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von DNWE Vorstand | 01.02.2011
von Prof. Dr. habil. Josef Wieland | 30.09.2010
von Achim Halfmann | 13.04.2010
Angela Merkel erntete auf dem 21. Parteitag der CDU im Jahr 2007 lebhaften Beifall, als sie in Bezug auf die Managervergütung die Frage aufwarf: „Warum wird mit Geld überschüttet, wer auf ganzer Linie versagt hat?“* In den zumeist „hitzigen“ Debatten über die Managervergütung wurde offensichtlich, dass die meisten Diskussionsteilnehmer ethisch gesehen intuitiv widersprechen, wenn Manager, die eine Mitschuld an der Finanzkrise trugen, mit „Boni“ entlohnt werden. Der Deutsche Bundestag hat am 18. Juni 2009 das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung beschlossen, welches für alle Aktienunternehmen Anwendung findet. Manager müssen dadurch bei schlechten Unternehmensergebnissen auch mit spürbaren Entlohnungseffekten „bestraft“ werden. Ziel des Vortrags ist es die Haftungsentkoppelung in Bezug auf die Managervergütung ökonomisch zu analysieren, um zu zeigen, dass es gesellschaftlich wünschenswert sein kann, Manager auch im Misserfolg mit Boni zu vergüten. Die Diskussion soll klären, inwieweit ethische Intuition in gewissen Perspektiven irreführend sein könnte. Zum Referenten: Sebastian Rink studiert derzeit Wirtschaftswissenschaften im Master an der TU Dresden. Zuvor absolvierte er seinen Bacherlorabschluss im selben Fachgebiet an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg.
| Veranstalter | Regionalforum Sachsen, Sneep Zittau, IHI Zittau |
| Kosten | keine/keine |
| Adresse | Zittau Klieneberger Platz 1 |
| Kontakt | konradschwarz85@web.de |