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von DNWE Vorstand | 01.02.2011
von Prof. Dr. habil. Josef Wieland | 30.09.2010
von Achim Halfmann | 13.04.2010
In den vergangenen zehn Jahren sind die Erlöse der Zeitungsverleger um gut 20 Prozent gesunken. Die Verlage antworteten auf diese Entwicklung mit Sparprogrammen, von denen auch die Redaktionen betroffen wurden. So kam es zu Stellenkürzungen, Abstrichen bei Honoraren und Gehältern, verminderten Recherchemöglichkeiten. Dies alles bleibt nicht ohne Folgen für die Qualität der redaktionellen Angebote: Die Zeitungen übernehmen immer häufiger Text- und Wortmaterial der Öffentlichkeitsarbeit. Dies gilt nicht nur für Nachrichten sondern auch für Servicethemen und Kommentare. Unser Gesprächsgast Univ.-Prof. Dr. Volker Wolff ist seit Herbst 1995 Professor am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität. Er war lange Zeit selbst als Journalist tätig: U.a. als Ressortleiter bei Capital und als Chefredakteur der Wirtschaftswoche. Zum Thema unseres Salons sind von Volker Wolff zuletzt folgende Publikationen erschienen: Vorsicht Schleichwerbung! (Uvk Verlagsgesellschaft 2010) sowie Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus (Uvk Verlagsgesellschaft 2011).
Die Soziale Marktwirtschaft hat sich in Deutschland bewährt. Sie verbindet freie Märkte mit sozialem Ausgleich. Eine zentrale Voraussetzung für ihr Gelingen ist dabei das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Ordnungsrahmen von Markt und Wettbewerb. Fehlt es, so fehlt auch die Akzeptanz für marktwirtschaftliche Zusammenhänge. Deshalb gilt es, die Vorteile der Sozialen Marktwirtschaft immer wieder herauszustellen. Mit der Konferenz „Die Ethik der Sozialen Marktwirtschaft“ nimmt sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gemeinsam mit dem Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik dieser Aufgabe an. Im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Veranstaltung steht die Frage, wie wir wieder mehr Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unsere Wirtschaftsordnung erreichen können. Dazu wollen wir über die ethischen Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft sprechen. Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen müssen herrschen, damit die Soziale Marktwirtschaft gelingt? Welche Verantwortung tragen Politik, Wirtschaft, gesellschaftliche Gruppen sowie Bürgerinnen und Bürger? Welche Rollen fallen diesen Akteuren in unserem Wirtschaftsgefüge zu? Mit der Regulierung der Finanzmärkte nehmen wir ein konkretes Handlungsfeld in den Blick, um den aufgeworfenen Fragen anhand dieses Beispiels nachzugehen.
22.02.2012 - 24.02.2012
29.02.2012 - 02.03.2012
13.04.2012 - 14.04.2012
05.07.2012 - 07.07.2012