11. Wirtschaftsethischer Salon

Veranstaltungsreihe | | 18:00 - 21:00

Mit Herrn Dr. Muraitis möchten wir uns im Alten Heizhaus den Versprechungen einer Integration durch Arbeit zuwenden und hinterfragen in „was“ wir integrieren möchten. Denn: Aus soziologischer Sicht kann die moderne Gesellschaft nicht mehr als ein Ganzes (in sich widerspruchsfreies Gebilde) gesehen werden, aus dem wir Regeln gelingender Integration (Teilnahmeregeln) ableiten könnten. In der Moderne büßt die Gesellschaft ihre Spitze (Hierarchie) ein und ist nun eine Art „Heterarchie“ unterschiedlicher Domänen: Wirtschaft, Politik, Recht, Erziehung, Religion etc. erheben jeweils für sich den Anspruch „die Gesellschaft“ zu sein. Im Wertekanon sind weniger spezifische, sondern allgemeine (nur schwer konkretisierbare) Werte wie Freiheit getreten, die wenig definierte Orientierung für das Erleben und Handeln (Entscheiden) der Einzelnen ergeben – aber dafür Konsens generieren und Widersprüche integrieren kann.

In der Praxis fällt diese Umstellung auf, wenn es konkret darum geht, Antworten darauf zu finden, was eine Person benötigt, um sich zu integrieren. Hier setzt Integration durch Arbeit an: Die Ankommenden machen sich durch einen strukturierten Arbeitsalltag zeitgleich mit vielen Gewohnheiten des Gastlandes vertraut, indem sie kulturelle Normen genauso wie tradierte (Arbeits-) Abläufe wirksam adaptieren. Im 2. „Integrations-„ Salon gehen wir den sich daraus ergebenden Herausforderungen nach.

Veranstalter: Regionalforum Berlin des DNWE
Zeit: / 18:00 - 21:00
Ort: Dircksenstraße 38, 10178 Berlin
Kosten:

Um Anmeldung wird gebeten unter golbeck@dnwe.de

Kontakt: DEUTSCHES NETZWERK WIRTSCHAFTSETHIK – EBEN DEUTSCHLAND E. V. - BAYREUTHER STR. 35 10789 BERLIN

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