Migrationssteuerung in Afrika: Management oder Kontrolle?

Tagung | - | 17:00 bis 13:00 Uhr

Migrationssteuerung in Afrika: Management oder Kontrolle? Das europäisch-afrikanische Migrationsregime und seine Auswirkung auf die Bevölkerung in Afrika Kein deutscher Bundeskanzler hat Afrika so intensiv bereist wie Angela Merkel. Bei den drei Besuchen der Kanzlerin seit 2011 drehte es sich wie zuletzt im August 2018 vor allem um die sogenannte "Fluchtursachenbekämpfung": Durch Wirtschaftsförderung, Finanzhilfen und diverse Beratungsangebote soll jungen AfrikanerInnen Alternativen zur Migration nach Europa aufgezeigt werden. Die Auswahl der afrikanischen Länder, die mit Milliardenhilfen Deutschlands und der Europäischen Union rechnen können, richtet sich auch danach, wo die Bevölkerungsbewegung in Richtung Europa mit Maßnahmen der sogenannten Migrationssteuerung effektiv unterbunden werden kann. Im Fokus stehen dabei, neben dem Horn von Afrika, Herkunftsländer westafrikanischer MigrantInnen wie Senegal, Mali, Niger und Nigeria. Erhebliche finanzielle Mittel werden für neue Programme des Migrationsmanagements zur Verfügung gestellt, um die Aufrüstung der innerafrikanischen Grenzen mit Sicherheitstechnologie und Zäunen, die Ausbildung von GrenzschützerInnen, biometrische Kontrolle und den Datenaustausch durchführen zu können. Da auch die Entwicklungszusammenarbeit immer stärker mit der Umsetzung von Maßnahmen zur Migrationssteuerung verbunden wird, muss der Zusammenhang von Entwicklung und Migration neu gedacht werden.

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Veranstalter: Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart Fachbereich Internationale Beziehungen und Institut für Afrikastudien der Universität Bayreuth.
Zeit: - / 17:00 bis 13:00 Uhr
Ort: Kirchplatz 7, 88250 Weingarten
Kosten:

s.Programm

Kontakt: Dr. Heike Wagner Fachbereichsleiterin Internationale Beziehungen Kirchplatz 7 88250 Weingarten internationale-beziehungen@akademie-rs.de

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