PREIS FÜR UNTERNEHMENSETHIK

Der Preis | Vorbilder statt Sieger

Der PREIS FÜR UNTERNEHMENSETHIK wird seit dem Jahr 2000 im Zweijahresturnus an Unternehmen und andere Organisationen verliehen, die ihre Geschäftspolitik und Geschäftskultur so organisiert und ausgerichtet haben, dass ethisches Verhalten und Handeln in und durch dieses Unternehmen oder diese Organisation in Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig gefördert werden.

Das DNWE möchte damit Musterbeispiele hervorheben. Es geht der Jury schon im Vorfeld einer Entscheidung darum, eine in der aktuellen wirtschaftsethischen Diskussion zentrale Herausforderungen der unternehmerischen Verantwortung zu erkennen und solche Unternehmungen zu identifizieren, die diese Herausforderung gezielt, pro-aktiv und nachhaltig annehmen.

Die Kriterien

Global Compact

Die Auszeichnung stellt entwicklungspolitische Aktivitäten in den Vordergrund, wie sie insbesondere in den Kriterien des Global Compact formuliert wurden. Als weitere Prüfkriterien gelten die Prozesshaftigkeit und Nachhaltigkeit, die sich in einem bestimmten Projekt oder einer bestimmten Geschäftspolitik manifestieren.

Prozesshaftigkeit

Prozesshaftigkeit bedeutet, dass der Preis nicht für individuelle Handlungen von Personen vergeben wird. Vielmehr ist zu prüfen, ob in einer Organisation ein die Unternehmensethik fördernder Prozess ernsthaft eingeleitet wurde und gelebt wird. Einzelpersonen werden in diesem Zusammenhang stellvertretend für das auszuzeichnende Unternehmen  oder die auszuzeichnende Organisation geehrt.

Nachhaltigkeit

Der Preis wird nicht für Einzelaktionen oder kurzfristig wirkende Maßnahmen zur Unternehmensethik vergeben. Es wird geprüft, ob ein Unternehmen oder eine Organisation strukturell wirksame unternehmensethische Projekte und geschäftspolitische Maßnahmen eingeleitet hat.

Resonanz der Preisträger