Nachhaltigkeitsmanagement: Neuer Lehrgang & Fachkonferenz der Leuphana Universität Lüneburg

Wie wir wissen, wird Deutschland seine Klimaziele für das Jahr 2020 nicht einhalten. Diese und weitere bedenkliche Nachrichten sollten uns jedoch nicht paralysieren! Und so stellt sich auch jetzt die Frage wie Nachhaltigkeit unternehmerisch realisiert werden? Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg bietet im September 2018 mit einer Fachkonferenz zu aktuellen Trends im Nachhaltigkeitsmanagement und einem neuen Lehrgang „Nachhaltigkeitskommunikation und -berichterstattung zwei Formate für die Weiterentwicklung ihres Nachhaltigkeitsmanagements.

Workshop: Nachhaltigkeitskommunikation und -berichterstattung am 13.09.2018

Der neue Workshop zu „Nachhaltigkeitskommunikation und -berichterstattung“ bietet im September 2018 einen umfassenden Einstieg ins Thema. Im den Praxislehrgang werden wesentliche Ansätze und geeignete Strategien für das Nachhaltigkeitsreporting vorgestellt, Praxisfälle beleuchtet und handlungsorientierte Empfehlungen auf Basis aktueller Trends erarbeitet. Der Workshop konzentriert sich auch auf zentrale Themen und deren Umsetzung in Unternehmensstrukturen.

Details und Anmeldung: www.leuphana.de/nh-komm

Fachkonferenz: „Nachhaltigkeitsmanagement – Status quo vadis!?“– 14.09.2018

Mit der Fachkonferenz „Nachhaltigkeitsmanagement – Status quo vadis?!“ werden viele relevanten Entwicklungen im Nachhaltigkeitsmanagement zur Diskussion gestellt. Die Konferenz richtet sich insbesondere an Praxisakteure. Gemeinsam werfen die Teilnehmenden einen Blick auf die Herausforderungen einzelner Unternehmensbereiche (z. B. Einkauf, HR, Marketing). Sprechen über die Entwicklungen und Erfordernisse für unterschiedliche Unternehmensgrößen (z. B. in KMU, Großunternehmen oder StartUps). Ziel der Nachhaltigkeitskonferenz ist der Blick über den Tellerrand und der breite fachliche Austausch. Details und Anmeldung

www.nachhaltigkeitsmanagement2018.leuphana.de

Datum: Freitag, 14.09.2018, Zeit: 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Ort: Leuphana Universität Lüneburg

mail: hubert@uni.leuphana.de

www.leuphana.de/csm

www.sustainament.de; www.csm-alumni.de

Blog: http://www.sustainament.de/blog

 

Ausschreibungen

Auf dieser Seite informieren wir über offene Stellenangebote und aktuelle Ausschreibungen aus den Themenfeldern Wirtschaftsethik, Unternehmensethik, CSR, Nachhaltigkeitsmanagement, sofern diese uns bekannt geworden sind. Um neue Stellenangebote und Ausschreibungen zu annoncieren, kontaktieren Sie bitte die DNWE-Geschäftsstelle.

Für Aktualität, Inhalte und Verfügbarkeit der beschriebenen Positionen übernehmen wir keine Verantwortung.

Call for Papers zfwu 20/3 (2019): Gemeinwohlökonomie. Leistungen und Grenzen. Call for Papers bis zum 31. Januar 2019

Die Gemeinwohlökonomie (GWÖ), so wie sie von dem Österreicher Christian Felber vor etwa acht Jahren entwickelt wurde, versteht sich als alternatives Wirtschafts- und Bilanzierungsmodell. Unternehmen werden nach einer Punktematrix bewertet, die über rein ökonomische Faktoren hinaus Kriterien der Gemeinwohlorientierung wie Menschenwürde, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Demokratie und Transparenz berücksichtigt. Unternehmen, die eine gute Gemeinwohl-Bilanz vorweisen, sollen steuerliche Vorteile genießen und bevorzugt öffentliche Aufträge erhalten.

Der GWÖ-Ansatz ist allerdings nicht unumstritten, da es unter anderem keine verbindliche Definition des Gemeinwohls gibt und zudem schon zahlreiche betriebliche Nachhaltigkeitsinstrumente existieren, die auf geprüften Zertifizierungsstandards beruhen. Vor diesem Hintergrund soll untersucht werden, inwieweit die GWÖ einen produktiven Beitrag zum Umgang mit bislang unzureichend berücksichtigten Folgen des Wirtschaftssystems leistet oder nicht vielmehr dazu führt, die wirtschaftliche Freiheit durch eine willkürliche Orientierung an Gemeinwohlkriterien einzuschränken. Folgende Beitragsthemen bieten sich dafür an:

Wie lässt sich der GWÖ-Ansatz im Vergleich mit anderen betrieblichen Nachhaltigkeitsinstrumenten bewerten? Worin unterscheidet sich der GWÖ-Ansatz von herkömmlichen CSR-Modellen? Welche Effekte hat die Gemeinwohlorientierung auf die unternehmerische Praxis? Wie sieht es mit der Übertragbarkeit des GWÖ-Ansatzes auf unterschiedliche Unternehmensformen aus? Worin bestehen normative und strukturelle Probleme des Gemeinwohlbegriffs? In welchem Verhältnis stehen Gewinnschöpfung und soziale Ausrichtung, ökonomische und gesellschaftliche Verantwortung? Welche Auswirkungen auf sozial-ökonomische Transformationsprozesse hat die GWÖ?

Herausgeber dieser Ausgabe sind Alexander Brink (Universität Bayreuth), Ludger Heidbrink (Universität Kiel) und Harald Welzer (Universität Flensburg).

Kontakt: Prof. Dr. Ludger Heidbrink (heidbrink@philsem.uni-kiel.de).

Autorenhinweise

Bitte beachten Sie vor der Einreichung von Manuskripten die Autorenhinweise auf unserer Webseite www.zfwu.nomos.de. Dort finden Sie neben den notwendigen Formalien auch eine Druckformatvorlage, die Ihnen die Arbeit in technischer Hinsicht erleichtern wird. Für weitere Fragen steht Ihnen das Herausgeberteam gerne zur Verfügung.

 

Call for Papers: Economy for the Common Good. Potentials and Limits. (english version)

Economy for the Common Good (ECG), as developed by the Austrian Christian Felber about eight years ago, understands itself as an alternative economic and accounting model. Companies are rated according to a point matrix which, in addition to purely economic factors, takes into account criteria of public welfare, such as human dignity, solidarity, social justice, ecological sustainability, democracy and transparency. Companies that have a good public welfare factor should enjoy tax advantages and receive public contracts, preferably.

However, the ECG approach is not uncontroversial, because, just to mention two points of criticism, there is no clear definition of the common good and, in addition, there are already numerous operational sustainability instruments that are based on tested certification standards. Against this background, this zfwu special issue animates to examine to what extent the ECG approach contributes productively to the handling of hitherto insufficiently considered consequences of the economic system or, rather, tends to restrict economic freedom through an arbitrary orientation towards criteria of common welfare. Following topics could be discussed in a paper:

How can the ECG approach be evaluated in comparison with other corporate sustainability tools? How does it differ from conventional CSR models? What effects does the public welfare orientation have on business practice? What about the transferability of the approach to different types of companies? What are normative and structural problems of the concept of the common good? What is the relationship between profit creation and social orientation, economic and social responsibility? What effects does ECG have on socio-economic transformation processes?

Editors of this issue are Alexander Brink (University of Bayreuth), Ludger Heidbrink (Kiel University) and Harald Welzer (University of Flensburg).

Contact: Prof. Dr. Ludger Heidbrink (heidbrink@philsem.uni-kiel.de)

Instructions for Authors

Please note the author's instructions on our website www.zfwu.nomos.de before submitting manuscripts. In addition to the necessary formalities, you will also find a print format template that will make your work easier from a technical point of view. For further questions please contact the editorial team.

freiwilliges soziales Jahr - Ausschreibung

Du interessierst Dich für gesellschaftliche, kulturelle, politische und religiöse Themen? 

Du hast Spaß daran, Veranstaltungen mit Menschen verschiedenster Herkunft zu organisieren? Du arbeitest gerne mit neuen Medien und im Bereich Öffentlichkeitsarbeit?
Dann bewirb Dich bei uns für ein freiwilliges soziales Jahr!

Die Evangelische Akademie Frankfurt veranstaltet über 100 Veranstaltungen pro Jahr. Das wunderschöne, neu gebaute Haus liegt mitten im Herzen von Frankfurt, direkt am Römer. Eine Übersicht über unser Haus, unser Team und unser Programm findest Du hier: www.evangelische-akademie.de

Während Deines Freiwilligendienstes wirkst Du mit bei Tagungen zu Schlüsselfragen unserer Zeit: von politischer Arbeit mit Jugendlichen über Kunstprojekte bis Tagungen zur Naturwissenschaft und Glauben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Aufbau der „Digitalen Akademie“. In dem offenen, kreativen Team hast Du die Möglichkeit, eigene Fähigkeiten zu erproben, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und Dich persönlich weiterzuentwickeln.

Wenn Du interessiert bist oder wenn Sie jemanden kennen zu dem diese Ausschreibung passt: Wir freuen uns von Dir zu hören und beantworten gerne Deine Fragen!

Kontakt: Karin Weintz, 069 - 1741526 -11; weintz@evangelische-akademie.de