Deutscher Nachhaltigkeitstag 2011

Ernährung, Energieeffizienz und Bildung sind Deutschlands Nachhaltigkeitsmotoren

Nachhaltigkeit
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Düsseldorf, 4. November 2011 - Nachhaltigkeit ist Wirtschaftsmotor und Standortvorteil für Deutschland, so lautet das Fazit des Deutschen Nachhaltigkeitstages 2011. Konkrete Impulse setzen aus Sicht der 500 Teilnehmer des führenden deutschen Wirtschaftskongresses zu den Themen nachhaltiger Entwicklung insbesondere die Ernährungsbranche und Anbieter von Energieeffizienztechnologien. Bildung- und Informationsangebote insbesondere für die jüngere Generation verankern die Nachhaltigkeit auch langfristig in der DNA von "Made in Deutschland". Am Abend wurde in festlichem Rahmen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis vergeben.

Bundesminister Ronald Pofalla, der am Abend die Auszeichnungen für Zukunftsstrategien übergab, betonte, dass die Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises zeige, wie vielfältig und erfolgreich Nachhaltigkeit unternehmerisch gestaltet werden kann. "Nachhaltigkeit muss immer stärker zu einem Markenzeichen unserer Wirtschaft werden", hob der Kanzleramtschef und Vorsitzende des Staatssekretärsausschusses der Bundesregierung für nachhaltige Entwicklung hervor. Unternehmen biete sich dadurch die Chance, sich durch attraktive und einzigartige Produkte gegenüber der Konkurrenz einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. "Die ausgezeichneten Preisträger sind wichtige Vorreiter für Nachhaltigkeit 'made in Germany' ", unterstrich Bundesminister Pofalla .

Bundesministerin Ilse Aigner überreichte den Preis in der Kategorie "Marke" und wies aufdie Bedeutung einer nachhaltig ausgerichteten Lebensmittelkette hin: "
Nachhaltigkeit bedeutet für mich nicht nur den Erhalt von Wiesen und Wäldern. Nachhaltigkeit ist insbesondere in der Lebensmittelkette von entscheidender Bedeutung, denn Lebensmittel sind keine Waren wie alle anderen, sondern Mittel zum Leben."

REWE-Chef Alain Caparros forderte innovative Produkte und bessere Allianzen zwischen Handel und Industrie, um Nachhaltigkeit vom Nischenphänomen zum attraktiven Angebot für eine Großzahl von Verbrauchern zu machen. Für manche Spitzenunternehmen der Nachhaltigkeit bei der Innovationsrunde geschehe in Deutschland zu wenig: das Grüne Rennen sei ernst und es dürfe keine weitere Zeit verloren gehen. Nachhaltigkeit soll Barometer des Fortschritts werden und aufzeichnen, was notwenig ist, damit Menschen, Unternehmen und Staat sich ändern: das Fazit der Diskussion um die Energiewende mit Prof. Töpfer.

Unter den Referenten fanden sich wie schon in den Vorjahren zahlreiche Nominierte für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, die ihre prämierten Nachhaltigkeitsstrategien vorstellten. Sie erhielten am Abend ihre Auszeichnungen. "Nachhaltigstes Unternehmen 2011" ist der Bio-Händler Alnatura. Der "Green Tech"-Hersteller Viessmann erhielt den Markenpreis. Für vorbildliche Zukunftsstrategien wurden die Siemens AG und Müller-die lila Logistik ausgezeichnet. "ecoPOWER", das Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungssystem von Vaillant, ist das "nachhaltigste Produkt 2011". Außerdem setzte sich dm-Drogeriemarkt mit der "Ideen Initiative Zukunft" in Zusammenarbeit mit der UNESCO durch.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.nachhaltigkeitstag.de/

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