Nachhaltige Entwicklung geht nicht ohne Wirtschaft

An die G7 Teilnehmer - Ein Appell des SDSN

Zum G7-Gipfel am 7.-8. Juni auf Schloss Elmau hat das SDSN Germany (Sustainable Development Solutions Network) an die Bundesregierung und die G7 Teilnehmer appelliert, mit ambitionierten Selbstverpflichtungen die nachhaltige Entwicklung auf globaler Ebene wirksam zu unterstützen. Schwerpunkt in den G7-Ländern müsse die Überwindung nicht-nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster sein.

 

Es ist unwahrscheinlich, dass diese Ziele ohne eine innovative Umorientierung der Wirtschaft zu erreichen sein wird. Bisher spielen die Sustainable Development Goals (SDG), die seit Jahren entwickelt und im September von der UN-Vollversammlung beschlossen werden sollen, eine nur untergeordnete Rolle in den Nachhaltigkeitsstrategien der Unternehmen. Aber auch von zivilgesellschaftlicher Seite wird die Frage, welche Geschäftsstrategien eine Neujustierung an den Zielen weltweiter Partnerschaft dienlich sind, nicht wirklich gestellt. Die Diskussion orientiert sich sehr an der Definition von Zielen und Targets und politischer Monitoring-Systeme. Die SDG und ihre Bedeutung für die Wirtschaft werden Thema der diesjährigen Tagung des DNWE am 2. Oktober 2015 sein.

 
Das DNWE ist Mitglied im globalen SDSN und Prof. Fetzer für das DNWE Mitglied im Lenkungsausschuss von SDSN Germany.

 

Über das globale Sustainable Development Solutions Network:
Das Sustainable Development Solutions Network (SDSN) bündelt Expertise aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft, um nachhaltige Entwicklung in allen Regionen der Welt mit innovativen und praktisch umsetzbaren Lösungsstrategien voranzutreiben. Das SDSN wurde 2012 unter der Schirmherrschaft von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon gegründet und vernetzt Institutionen und Schlüsselpersonen aus Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländern.

 

Der Text der Pressemitteilung steht hier zum Download zur Verfügung:

 

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