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Auftakt

15:0015:10 Uhr Einführung in die Gesprächsreihe „Zu Hebeln gewendet? Auswärtige Politiken für die Ziele nachhaltiger Entwicklung“(Prof. Dr. AnnaKatharina Hornidge, KoVorsitzende SDSN Germany)

Teil I „Umgestaltung von Außenwirtschaft und Lieferketten“

Die globalisierte Wirtschaft stand lange für Wachstum und Prosperität. Inzwischenmehrt sich hingegen die Kritik an ihr, nicht zuletzt aus einer Nachhaltigkeitsperspektive. Mit zunehmend fragmentierten Produktionsprozessen über mehrere Länder hinweg findet ein großer Teil der globalen Wertschöpfung in Lieferketten stattin vielen Fällen in Ländern mit niedrigen Sozialund Umweltstandards. Gleichermaßen sind mit den Exporten und Direktinvestitionen Deutschlands und der EU beachtliche Wirkungen auf nachhaltige Entwicklung in wichtigen Partnerländernverbunden. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie erwähnt diese Herausforderungen, enthält aber wenig konkrete Anknüpfungspunkte für deren Bewältigung.Um Außenwirtschaftspolitik und Lieferketten nachhaltiger zu gestalten, müssen dafür bestehende Politikinstrumente besser genutzt und neue entwickelt werden. Dabei braucht es die richtige Mischung aus unterschiedlichen Ansätzen, von freiwilligen Initiativen bis hin zu gesetzlichen Vorgaben. Mit der möglichen Verabschiedung eines Lieferkettengesetzes für Deutschland stehen diese Aspekte im Zentrum der politischen Debatte. Die EU hat in allen Handelsund Investitionsabkommen umfassende Nachhaltigkeitskapitel verankert, aber die Rolle dieser Abkommen für die Nachhaltigkeit bleibt umstritten. Neue Ideen sind nötig, wie diese Abkommen und ihre Durchsetzungsmechanismenso gestaltet werden können, dass sie zur Stärkung von Nachhaltigkeit beitragen. Auch im plurilateralen sowie im multilateralen Kontext gilt es, neue Möglichkeiten zu nutzen, um Nachhaltigkeitsherausforderungen besser anzugehen.

Leitfragen:

Freiwillige Initiativen und gesetzliche Vorgaben für nachhaltige Lieferketten: Welche Chancen und Risiken bietet die diskutiertenAnsätze für nachhaltigere Lieferkettenvon freiwilligen Initiativen bis zu gesetzlichen Vorgaben? Wie steht es umnichtintendierte Effekte? Außenwirtschaftsförderung für Nachhaltigkeit:Wie könnte die Förderung und Regulierung von Exporten und Direktinvestitionen stärker an den Nachhaltigkeitszielen ausgerichtet werden? Nachhaltigkeit in Freihandelsabkommen und im multilateralen Handelssystem: Welche Verantwortung trägt Deutschland als wichtige Handelsnation? Wie können Nachhaltigkeitsaspekte besser in Handelsabkommen verankert werden? Wie kann die Durchsetzung von Nachhaltigkeitskapiteln gestärkt werden? Wie kann Nachhaltigkeit im Rahmen plurilateraler oder multilateraler Verhandlungen vorangebracht werden?

15:1015:20 Uhr Einführung und Moderation: Dr. Melanie Müller (SWP)

15:2015:50 Uhr Impulse von Prof. Dr. Lena Partzsch (TU Berlin) Dr. Clara Brandi (DIE) AnnKathrin Röthemeyer/Tobias Thomae (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) Anosha Wahidi (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

15:5016:20 Uhr Diskussion

16:2016:30 Uhr Zusammenfassung Teil I / nächste Schritte

Weitere Informationen finden Sie im Programm.

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltungsreihe (oder einzelne ihrer Teile) bis zum 27. April 2021 unter registration@sdsngermany.de an. Ansprechpartner bei SDSN Germany: Dominic Kranholdt (kranholdt@sdsngermany.de)

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