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Teil II „Außenpolitik für nachhaltige Entwicklung“

„Deutschland soll Nachhaltigkeit (…) als globale Querschnittsaufgabe (…) vorantreiben und ins Zentrum seines politischen Handelns stellen“, so forderte jüngst der Bürgerrat „Deutschlands Rolle in der Welt“. Dabeisolle Deutschland auch „im Interesse anderer Länder handeln“. Die konsensuale Verabschiedung der 2030Agenda und SDGs bei den Vereinten Nationen bietet die Möglichkeit, internationale Kooperation rund um diese gemeinsamenZiele zu gestalten. Wie kann Deutschlands „Nachhaltigkeitsaußenpolitik“ dies voranbringen? 2016 hatte das Auswärtige Amt eine „Kartierung“ durchgeführt, um über die Auslandsvertretungen zu erfahren, wie Regierungen die SDGs umsetzen wollen. Im Juli steht der zweite Bericht Deutschlands beim Hochrangigen Politischen Forum der Vereinten Nationen an. Dies könnte Anlass für einen erneuten proaktiven „Outreach“ sein, der Einblicke liefert, wo Deutschland als Ideengeber und Kooperationspartner gefragt ist gerade auch im Kontext von Bemühungen um „better and greener recovery“. Die Ergebnisse könnten dann auch die weiteren Aktivitäten der „Allianz für den Multilateralismus“ und die Prioritätensetzung für die nächste Legislaturperiode informieren. Wie können darüber hinaus die auswärtigen Beziehungen Deutschlands und der EU zu einem Hebel für weltweite nachhaltige Entwicklung ausgestaltet werden? Wie könnte dies bioder multilateral operativ umgesetzt werden, von den Beziehungenmit anderen Industrieländern bis hin zu fragilen undPostKonfliktstaaten?

Leitfragen:

Diplomatie für Nachhaltigkeit: Was bedeuten die 2030Agenda und SDGs für die „klassischen“ diplomatischen Beziehungen? Und was bedeuten diplomatische Beziehungen und Erkenntnisse zu geostrategischen Veränderungen für internationale Bemühungen um nachhaltige Entwicklung? Stärkung des Multilateralismus: Wie kann die Krise des Multilateralismus im Kontext derCovid19 Pandemie mit Blick aufnachhaltige Entwicklung überwundenwerden? Welche Reformen bei den Vereinten Nationen müssen vorangebracht werden? Welche Rolle sollten die SDGs im Weißbuch Multilateralismus, welche inder „Allianz für den Multilateralismus“ spielen? Neue Allianzen: Welche MultiStakeholderInitiativen sind darüber hinaus erfolgversprechend, um Akteurskoalitionen rund um Transformationsprozesse zu schmieden?

10:3010:40 Uhr Rückblick Teil I; Einführung und Moderation: Dr. Marianne Beisheim (SWP)

10:4011:10 Uhr Impulsevon Alexander Carius/Dr. Benjamin Pohl(adelphi) Dr. Cornelius Adebahr/ Barbara Mittelhammer (Team Bürgerrat) Helga Barth (Auswärtiges Amt) Norbert Gorißen (Bundesministeriumfür Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit)

11:1011:50 Uhr Diskussion

11:5012:00 Uhr Zusammenfassung Teil II/ nächste Schritte

Weitere Informationen finden Sie im Programm.

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltungsreihe (oder einzelne ihrer Teile) bis zum 27. April 2021 unter registration@sdsngermany.de an. Ansprechpartner bei SDSN Germany: Dominic Kranholdt (kranholdt@sdsngermany.de)

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