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Gut und Böse, helle und dunkle Seiten – beide Pole kennzeichnen die Verbraucherwelt. Zwischen Altruismus und Egoismus, Mitfühlen und Rücksichtslosigkeit, Selbstbestimmung und Abhängigkeit, Moral und Unmoral im Konsumbereich existieren viele Schattierungen.

In welchen Bereichen zeigt sich unredliches, betrügerisches Verbraucherverhalten? Kaufrausch, Verschuldungen, Mediensucht – welche alten/neuen Gefährdungen sind zu verzeichnen? Bedienen moderne Glücksspiele (alte) menschliche Bedürfnisse oder führen sie zu Kontrollverlusten und Suchtverhalten? Fördern bestimmte soziale und ökonomische Kontexte (Internet/Darknet, Likekultur, Lifestyle-Werbung, legale/illegale Märkte) die dunklen Seiten des Konsums? Von Schönheitsmärkten über Selbstoptimierungs-Sehnsüchte (Enhancement) bis zu Drogenkonsum in Freizeit oder zur Leistungssteigerung – welche Normen und Praktiken prägen heutiges Konsumverhalten? Gibt es in unserer Massenkonsumkultur (Literatur, Musik, Film) etc.) eine kaufsteigernde Suche nach dem Dunklen, Bösen? Kann der Verbraucher für die digitale Welt ethische Maßstäbe finden oder ist er damit überfordert? Bietet der Ansatz des Digitalen Humanismus erhellende Orientierung?

Die bundesweite Konferenz will wichtige Probleme in diesem breiten, widersprüchlichen Hell-Dunkel-Feld von Konsum und Verbraucherverhalten angesichts aktueller gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Entwicklungen kritisch reflektieren.